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Versorgung, Rettung & Vermittlung von Hunden aus/in ost- und südeuropäischen Tötungen & Tierheimen
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BeitragVerfasst: 11.03.2015, 18:52 
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Der Taubentaler.... :dance:

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BeitragVerfasst: 08.04.2015, 11:55 
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Tolle Infos zu Tauben:

http://www.tierrechte.de/themen/stadttauben/

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BeitragVerfasst: 15.05.2015, 14:47 
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-----Original-Nachricht-----
Betreff: Anhang: Aufklärungsmaterialien
Datum: Fri, 15 May 2015 14:37:09 +0200
Von: Heike Pauline Grauf <begstage@googlemail.com>

Eine Auswahl an Info-Materialien. Gerne können Sie mehr anfordern.

Zum Brief des Deutschen Tierschutzbundes: Die Adressatin wurde über die Weitergabe der Antwort informiert und hat ihr Einverständnis gegeben, daß ihr Name nicht geschwärzt werden muß.
MfG
HPG

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

Heike Pauline Grauf M.A.
Philosophin
D - 97080 Würzburg
Festnetz: 0931 - 70 52 30 69
Mobil: 0176 - 388 75 869
E-Mail: begstage@googlemail.com

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

Die 3 Grundfragen der Philosophie:
Was können wir wissen? Was dürfen wir hoffen? Was sollen wir tun?
Der kategorische Konjunktiv:
Was wir alles tun könnten, wenn wir hoffen dürften, rechtzeitig mehr zu wissen!


Bild Bild Bild


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BeitragVerfasst: 22.06.2015, 20:04 
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----- Original Message -----
From: "Hamburger Stadttauben" <info@hamburgerstadttauben.de>
To: <mh-kmh@gmx.de>
Sent: Monday, June 22, 2015 2:55 PM
Subject: Rattengift kann Tauben töten


> Liebe Taubenfreundinnen und -freunde,
> aufgrund von sehr leidvollen Erfahrungen in Sachen Vergiftung von Tauben,
> wende ich mich heute mit einer großen Bitte an Euch:
> Wenn Ihr zukünftig irgendwo, wo sich Tauben aufhalten, ein rosa oder
> hellblaues Granulat entdeckt, handelt es sich zweifelsfrei um illegal
> ausgestreutes Rattengift, mit welchem die Ausstreuer der Substanz
> versuchen, auch Tauben zu töten. Dass sie das nicht dürfen, steht außer
> Zweifel. Sie tun es aber trotzdem. Wenn Ihr nun auf dieses Granulat
> irgendwo stößt, fegt es bitte weg oder nehmt es irgendwie auf, damit die
> Vögel nicht davon fressen können. Es ist ein ganz schwerer Todeskampf, in
> welchem die Tiere innerlich langsam verbluten und ganz schrecklich leiden
> müssen.
> Rattengift darf nur in dafür vorgesehen Behältnissen ausgebracht werden.
> Die Aktionen sind beim Veternäramt anzumelden. Auch
> Schädlingsbekämpfungsfirmen müssen sich definitiv an diese Vorgaben
> halten. Wenn Ihr vielleicht jemand sogar auf frischer Tat ertappt, kann
> dieser Jemand angezeigt werden und mit einer saftigen Strafe rechnen.
> Außerdem wird er ab dann strengstens vom Veterinäramt
> (Lebensmittelsicherheit udgl.) kontrolliert werden. Man stelle sich nur
> vor, dass auch andere Tiere oder im schlimmsten Fall Kinder von dem Gift
> etwas aufnehmen könnten.
> Ich wünsche einen schönen Wochenanfang.
> Herzliche Grüße
> Maria Hanika
> Hamburger Stadttauben e.V.
>

_________________
Liebe Grüße
Cornelia


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BeitragVerfasst: 12.12.2015, 00:19 
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RUNDMAIL.....


-----Original-Nachricht-----
Betreff: Wir sammeln Fakten zu Leimfallen
Datum: 2015-12-11T22:10:05+0100
Von: "Petra-Renate Laskowski" petra-r.laskowski@web.de


Liebe Teilnehmer der INTERESSENGEMEINSCHAFT STADTTAUBEN,

es häufen sich die Fälle, dass gegen Krähen und Stadttauben mit Leimfallen vorgegangen wird. Die Paste ist so klebrig, dass sie samt Schmutz und Erde an den Füßen und am Gefieder hängen bleibt, so dass die Tiere schlimmstenfalls nicht mehr Laufen und Fliegen können. Auch andere Vögel sowie Fledermäuse sind betroffen. Die Paste wird z.B. als breiter Leimstreifen auf Fensterbänken oder Balken aufgetragen.

Die Stuttgarter und aktuell auch wir aus Wuppertal haben Vorfälle der NABU und dem Vogelschutzkomitee e.V. gemeldet. Damit die NABU auf politischer Ebene dagegen vorgehen kann,
müssen wir Ihnen alle Vorfälle und Beobachtungen zu Leimfallen dokumentieren. Ich schlage vor, wir sammeln die Dokumentation als IG-Stadttauben.

Erforderliche Angaben:

- Datum und Adresse, Fotos mit Leim etc. beschmierter Fensterbänke
- Datum und Fundort, Fotos beschmierter oder verklebter Taube
- Wie roch das Gel, der Kleber? (Wichtig)
- Unbedingt tierärztliche Bescheinigung über Befund und Behandlung des verklebten Tieres geben lassen (Wichtig)
- Wie wurde das Tier gereinigt? (Frau Dr. Köhnen, Düsseldorf z.B. hat die vollständig verklebte Taube zuerst mit Sonnenblumenöl gewaschen bzw. vorgeweicht und anschließend 2x mit einem speziellen Spülmittel. Mittlerweile kann die Taube wieder laufen, muss aber noch mindestens 2 x gewaschen werden. Die Taube muss dann komplett durchmausern.)
- Wie oft wurde das Tier gewaschen?
- Hat das Tier überlebt?
- Welche Schäden hat das Tier erlitten? (Wichtig)
- Welche Schwingen sind durch den Kleber kaputt?
sowie
- Fotos, Fotos, Fotos

Danke für Eure Hilfe,

Viele Grüße und einen tierleidfreien 3.Advent

Petra Laskowski
Kontakt: IG Stadttauben
Tel. 0176 61786672
petra-r.laskowski@web.de
http://stadttauben-wuppertal.de

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BeitragVerfasst: 24.12.2015, 00:00 
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Karsten Peterlein‎ an ARGE-Stadttauben-Projekte
9 Std. · Leipzig ·


Eure Mitarbeit ist gefragt !


Vögel mit verklebten Gefieder bitte melden.

Seit einiger Zeit nimmt in Deutschland die Anwendung von sogenannten Vergrämungspasten zu. Eigentlich müsste diese Klebepaste "Vogeltod" heißen.

Bei diesen Vergrämungspasten handelt es sich laut Hersteller um eine Alternative zu den an Häusern und Dächern befestigten Vogelschutzspikes. Ziel ist es wohl hauptsächlich Tauben abzuwehren. Diese Paste, die in handelsüblichen Kartuschen vertrieben wird, wird inzwischen häufig anstelle von Spikes auf Dachziegeln oder Häuservorsprüngen oder andere von Tauben aufgesuchte Orte aufgetragen. Der Hersteller „nopaloma Produktions- und Vertriebs GmbH“ beschreibt seine Vergrämungspaste zwar als „silikonfrei“ und frei von gefährlichen Inhaltsstoffen. Es wird jedoch an keiner Stelle erwähnt, in welcher Weise die Paste tatsächlich die Vögel vertreiben soll.

Für den Fall, dass die fraglichen Pasten die Vögel nicht durch chemische Wirkstoffe vertreiben, gibt es nur die Möglichkeit, dass die Paste als ein starker Kleber oder Leimstoff wirkt und die Vögel sich darin verfangen. Dafür gibt es bereits erste Nachweise, die belegen, dass sich etwa Kohlmeisen und Tauben mit ihrem Gefieder an der Paste verfangen oder die mit dem Klebstoff verschmutzen Beine beim Gefieder putzen der Kleber im Gefieder verteilt wird und die Vögel dadurch flugunfähig werden.

Im Falle einer Verwendung dieser Paste als „Kleber“ läge jedoch ein weitreichender und eindeutiger Verstoß gegen verschiedene naturschutzrechtliche und strafrechtliche Vorschriften vor. So ist es nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 Bundesartenschutzverordnung verboten, Tiere mit Kleber zu fangen; §§ 44 Abs. 1 und 71a Bundesnaturschutzgesetz stellen das Fangen, Verletzen und Töten von wildlebenden Tieren unter Verbot und Strafe; gemäß § 13 Abs. 1 Tierschutzgesetz ist es verboten, zum Fangen von Tieren Stoffe anzuwenden, die vermeidbare Schmerzen und Leiden für die Tiere hervorrufen.

Vogelfreunde und Naturschutzverbände schätzen die Vergrämungspasten als unzulässig und rechtswidrig ein, unabhängig davon, ob sie chemisch abschreckend oder als Leimstoff wirken soll. Es ist immer von einer möglichen Gefahr durch verkleben des Gefieders auszugehen. Aktuell laufen Anfragen an diverse Hersteller, an des Bundesamt für Naturschutz und das Bundesinstitut für Risikobewertung. Ziel ist es den Verkauf und die Anwendung dieser Paste verbieten zu lassen. Dafür benötigen wir noch weitere Nachweise.

Wenn Ihr Vögel findet die ein verklebtes Gefieder haben bitte unbedingt fotografieren und einem vogelkundlichen Tierarzt vorstellen. Todfunde bitte sicherstellen (einfrieren). Achtet auch darauf ob Vögel plötzlich Gebäude meiden - dann könnte die Paste verwendet worden sein. In allen Fällen bitte eine PN an mich.

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BeitragVerfasst: 04.01.2016, 15:08 
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Und auch peta sagt nun endlich was zu Tauben... :clap:

http://www.peta50plus.de/stadttauben-br ... ere-hilfe/

Zitat:
Stadttauben brauchen unsere Hilfe

PETA Deutschland , Montag, 28. Dezember 2015 / 4

Stadttauben brauchen unsere Hilfe

Vom Friedensboten zum Hassobjekt – Fakten über Stadttauben, die man kennen sollte !

Gastautorin Bettina Schneider über gefiederte Freunde und wie schlecht wir sie behandeln.

Stadttauben brauchen unsere Hilfe: Würde man in unseren Städten Hunde oder Katzen so behandeln, wie wir mit den Stadttauben verfahren, gäbe es empörte Proteste unter den Tierfreunden. Seltsamerweise registriert kaum jemand, dass jeden Tag unzählige dieser Vögel vor unseren Augen ums Überleben kämpfen.
Niemand stört sich daran, dass sie auf behördliche Anordnung elend verhungern, dass sie wie Ungeziefer von jedem verscheucht und gejagt werden dürfen, geschwächte, abgemagerte Tiere, zum Teil mit grauenhaften Verletzungen und verkrüppelten Beinen, …und alle verzweifelt auf der Suche nach etwas Futter.

Tauben sind keine Wildtiere, ein Fütterungsverbot ist daher Tierquälerei

Wie Hunde und Katzen sind Stadttauben Haustiere oder deren Nachkommen. Sie wurden einst von Menschen gezüchtet, es sind verirrte oder erschöpfte Brieftauben, ausgesetzt, sich selbst überlassen und ohne den Mensch nicht überlebensfähig.
Tauben werden gern als Ungeziefer oder Plage bezeichnet, kämpfen sich meist durch ein viel zu kurzes Leben, das einzig von Angst, Hunger und Schmerzen geprägt ist; denn in den meisten Städten herrscht striktes Fütterungsverbot, eine Maßnahme, die nicht nur äußerst grausam ist sondern auch kontraproduktiv.
Etwa 40 g Futter am Tag benötigt eine ausgewachsene Taube zum Überleben. Viele Stunden sind sie täglich zu Fuß unterwegs, um etwas Nahrung zu finden. Dabei verfangen sich am Boden liegende Schnüre,Fäden, Plastikteile oder Haare an ihren Füßen und verschnüren sich dort, bis die Zehen abgestorben sind.

Ein monatelanger und sehr schmerzhafter Leidensweg. Tauben überleben in unseren Städten unter diesen erbärmlichen Lebensbedingungen selten länger als 2 Jahre, obwohl sie 12 – 15 Jahren natürliche Lebenserwartung hätten.

Tauben sind keine Müllschlucker

Artgerechte Nahrung für diese Vögel besteht nicht aus Essensresten sondern sie sind Körnerfresser. In unseren Innenstädten finden sie nicht einmal einen Bruchteil der benötigten Menge, also fressen sie hungrig alles, was als Abfall auf den Strassen landet und weil das meiste davon nicht bekömmlich ist, quittiert das Tier diese nicht artgerechte Nahrung mit dem sogenannten Hungerkot, den es in großen, flüssigen Klecksen absondert. Erhalten Tauben artgerechtes Futter setzen sie Kot in kleinen, festen Häufchen ab.
Entgegen der landläufigen Meinung, greift dieser steinartige Strukturen nicht an (Prüfbericht Techn. Universität Darmstadt, 2004). Taubenkot ist zwar lästig aber zerstört nicht die Oberflächenstrukturen von Bausubstanzen wie Beton, Sandstein, Klinker, Ziegel oder Nadelholz. Es mutet fast ironisch an, wenn das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hierzu feststellt :

Weitaus gravierender sind die “indirekten Schädigungen” (an den Gebäuden). Aufgeführt werden dann Schäden, die erst durch Taubenabwehr entstehen, “Bohrungen für Taubenstifte, Taubennetze etc.


Der Ornithologe Prof. Dr. Jürgen Nicolai, rechnet totale Fütterungsverbote für Stadttauben sogar den Tötungsmethoden zu. Weil sie Tiere dem langsamen Hungertod ausliefern, stellen sie als Tierquälerei einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar, denn : “Durch die Jahrhunderte lange Bindung an den Menschen und seine Städte sind Stadttauben in ihrem Nahrungserwerb völlig auf den Menschen angewiesen”.
In der Stadt findet sich für die hungrigen Vögel so gut wie kein natürliches Futterangebot, schon gar nicht im Winter. Der angebliche Zusammenhang von hohem Nahrungsangebot und erhöhter Vermehrung, der von den Behörden und Taubenfeinden immer wieder als ein Grund für Fütterungsverbote angegeben wird, gilt einzig für Wildtiere. Diese können ihren Nachwuchs nach Nahrungsangebot steuern. Stadttauben brüten unabhängig von Jahreszeit und Nahrungsangebot. Ein Basler Tierversuch ergab sogar, dass hungernde Stadttauben mehr brüten als ausreichend ernährte .

Hartnäckig haftet den Tieren auch das falsche Image des “gefährlichen Krankheitsüberträgers” an. Fakt ist, dass grundsätzlich alle Lebewesen Krankheiten übertragen können, das Risiko einer Ansteckung für den Menschen ist jedoch weitaus geringer als als oft in den Medien verbreitet wird. Die im Taubenkot nachgewiesenen und oft zitierten Salmonellen-Erreger beispielsweise, sind rein tierartspezifisch und auf den Menschen so gut wie nicht übertragbar. Die Einstufung der Taube als “Schädling” (Bundesseuchengesetz 1966) wurde bereits 1989 aufgrund neuer Forschungsergebnisse zurückgenommen.

Grausame Methoden der Taubenabwehr und Tötung

Beliebte Taubenabschreckungen, wie Spikes, Dornen, Klebepasten, Glasscherben, Stromdrähte, Netze und Spanndrähte, sollen Tauben am Ruhen oder Nisten hindern. Da es in den Innenstädten kaum noch geeignete Nist- und Ruheplätze für die Tiere gibt, bleibt den Tauben oft keine andere Wahl, als trotzdem zu brüten und zu ruhen, wo diese Vorrichtungen angebracht wurden. Besonders Jungtauben ziehen sich an den messerscharfen Abwehrvorrichtungen schwerste Verletzungen und Verstümmelungen zu.
Mit klaffenden Wunden , auf dem Bauch kriechend oder hinkend, oft nur noch mit einem Beinstumpf, quälen diese Tauben sich dann durch den täglichen Kampf um Überleben und Futter. Zusätzlich verätzt im Winter das überall ausgebrachte Streusalz schon bei kleinsten Entzündungen die empfindlichen Füsse wie Salzsäure.

Nach wie vor versuchen viele Städte die Tiere durch Massentötungen zu reduzieren oder komplett auszurotten. Eine zu recht oft scharf kritisierte Vorgehensweise.
Die Tauben werden vergiftet, abgeschossen, ausgehungert oder zur “fachgerechten” Tötung (Spritze, Köpfen, Kopfabriss oder Genickbruch) eingefangen. Letzteres geschieht mit Netzen oder Käfigen (beispielsweise auf hohen Flachdächern), wo die Tiere mit Futter angelockt werden. Zurück bleiben verwaiste, hilflose Jungtiere, die verhungern oder erfrieren.
Selbst wenn nur ein Elternteil stirbt, haben Jungtiere keine Chance zu überleben, da für die Brutpflege beide Elternteile unentbehrlich sind. Nachweislich verringern diese Tötungsaktionen die Populationen stets nur für kurze Zeit. Verwaiste Brut- und Schlafplätze werden von “frischen”, zugeflogenen Tauben wieder neu besetzt.

Es geht auch anders

Doch es geht es auch anders ! Wie man tierschutzgerecht handelt und trotzdem den Bestand erfolgreich reduziert, demonstrieren bereits einige Städte, wie Augsburg, Aachen, Witten, Karlsruhe, Stuttgart, Erlangen, Wuppertal oder Esslingen…und die Liste wächst beständig. Bürger, Kommunen, Tierschutz und Medien arbeiten dort Hand in Hand.
In eigens eingerichteten und von ehrenamtlichen Helfern betreuten Taubenschlägen können die Stadttauben gezielt angesiedelt und deren Vermehrung kontrolliert werden.
Wenn Taubenschläge zur Verfügung stehen, ziehen die Vögel dorthin um. Zusätzlich werden die übrigen Nistplätze unzugänglich gemacht und das Futterangebot an anderen Plätzen reduziert. Durch regelmäßige Fütterung werden die Tauben an diese Standorte gewöhnt und gebunden.

Diese kontrollierte Fütterung bewirkt, dass die Tauben nicht mehr gezwungen sind, in den Innenstädten nach Futter zu suchen und zu betteln, ihr Allgemeinzustand sich deutlich verbessert und Krankheiten seltener auftreten. Außerhalb der Taubenschläge wird das Fütterungsverbot streng eingehalten. Tauben, die nun einen Heimatschlag haben, setzen auch dort ihren Kot ab, der dann von freiwilligen Betreuern regelmäßig entfernt wird. Auch die tier(schutz)gerechte Populationsverringerung ist durch diese Taubenhäuser möglich. Man tauscht die Taubeneier einfach gegen Gipseier aus.
Eine Vorgehensweise, die hoffentlich noch viele Nachahmer findet, wenn immer mehr Tierschützer dem Leid der Stadttauben eine Stimme verleihen . Diese hochintelligenten, sozialen und liebenswerten Tiere hätten es verdient!

Für Interessierte, es gibt eine Gruppe auf Facebook, die sich für die Stadttauben engagiert. : Stadttauben sind KEIN Ungeziefer

Wir danken unserer Gastautorin für diesen schönen Artikel.

Über Bettina Marie Schneider: Die ehemalige Flugbegleiterin ist 53 Jahre alt und konnte sich durch ihren Beruf ein Bild über die Lebensbedingungen von Tieren in der Welt machen. Viel Leid und Elend ist ihr dabei begegnet. Heute schreibt die engagierte Tierschützerin in ihrem eigenen Blog „Gutes-Karma-to-go“ über die facettenreichen Themen des Lebens. Darüber hinaus bloggt sie für die Huffington Post und beim Schweizer Magazin 50+.
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BeitragVerfasst: 17.05.2017, 17:07 
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http://www.animal-health-online.de/klei ... hig/10295/

Hochzeitstauben oft nicht überlebensfähig

Siegburg (aho) – Immer häufiger sind in Innenstadtbereichen weiße Tauben zu beobachten, die seit Tagen an einem Ort verweilen. Diese Hochzeitstauben sind oftmals weiße Lach- oder Pfauentauben, die nicht gelernt haben, sich selber ihre Nahrung zu beschaffen oder überhaupt in freier Natur zu überleben. Auf dieses Tierschutzproblem weist jetzt das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises hin.

Mit ihren zusätzlichen Federn an den Füßen oder ihren fächerartig aufgestellten Schwanzfedern sehen sie zwar sehr hübsch aus. „Sie haben aber nicht den Orientierungssinn und die Flugfähigkeit der weißen Brieftauben. Dadurch finden die Tiere nicht wieder zurück nach Hause zum Züchter“, erläutert Dr. Hanns von den Driesch, Leiter des Kreisveterinäramtes.

Das hat tragische Konsequenzen: Die Tauben bleiben dort, wo sie „ausgesetzt“ wurden. Weil sie durch die langen Federn schlecht laufen können oder auch eine eingeschränkte Sicht haben, werden sie schnell Opfer von Greifvögeln oder dem Straßenverkehr bzw. verenden an Krankheiten.

„Wenn Sie bei Ihrer Trauung unbedingt weiße Tauben fliegen lassen möchten, dann achten Sie bei der Auswahl des Züchters bitte darauf, dass wirklich nur gut trainierte Brieftauben aufsteigen, die den Weg zu ihrem heimatlichen Taubenschlag ohne Probleme finden können“, appelliert Dr. Hanns von den Driesch. „Noch besser wäre es jedoch, ganz auf den Einsatz der Tiere zu verzichten und als Alternative Hochzeitsballons aufsteigen zu lassen.“

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