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 Betreff des Beitrags: Infos zu Zirkus...
BeitragVerfasst: 06.10.2010, 13:09 
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Von: "TI-Köln"
Datum: 20.04.2009 00:46:39
An: ti-koeln@gmx.de
Betreff: Pressemitteilung: Missstände im Zirkus Universal Renz führen zu Bärentod / Auftrittsverbot durch die Stadt Köln

Missstände im Zirkus Universal Renz führen zu Bärentod / Auftrittsverbot durch die Stadt Köln


Eines der unzähligen Tierschicksale in deutschen Zirkusbetrieben hat ihren Weg in die Tagespresse gefunden. Bärin ´Nena´ wollte am 19. April endlich dem unerträglichen Zirkusgefängnis entkommen und wurde nach einem dramatischen Versuch, endlich die Freiheit zu erlangen, getötet.

Der Zirkus Universal Renz versagt in der Tierhaltung nicht zum ersten Mal. Im April 2007 stellte die Tierschutzorganisation ´Die Tierfreunde e.V.´ bei einer Überprüfung der Tierhaltung anlässlich eines Gastspiels in Siegen bezüglich der Bären fest:

„3 Braunbären in Käfigwagen ohne erkennbare/nutzbare Beschäftigungsmöglichkeiten (...) in absolut reizarmer Umgebung. Freigehege (nicht ausbruchsicheres Rondell aus bauzaunähnlichen Matten mit ca. 1,5 m² „Badebecken“ ohne Wasser, auch sonst ohne „Einrichtung“ und ohne Gebrauchsspuren!) hat keinen Zugang zum Wagen und steht leer (bei vier Besuchen zu verschiedenen Tageszeiten an verschiedenen Tagen in (...) ); ungepflegter Zustand der Bären, Fell stumpf und struppig.“

Auch bei dem letzten Gastspiel von Zirkus U.Renz in Köln im Februar/März 2008 kam es zu einem Wildtier-Unfall, ein Elefant verletzte einen Zirkusmitarbeiter schwer. Später stellte sich dann heraus, dass der Zirkus mit einer hochschwangeren Elefantenkuh herumzog, was gemäß den Leitlinien für Zirkustierhaltung untersagt ist. Auch die Bären waren in Köln wieder in einer sichtlich miserablen Verfassung und zahlreiche Besucher des Zirkus Universal Renz zeigten sich erschüttert über den schlechten Zustand der Tiere. Einige Besucher waren - nach der Vorstellung - den Tränen nahe. Das beste Argument der Zirkusbetreiber („Bären sind schon in den vorigen Jahrhunderten im Zirkus gezeigt worden“) zeugt lediglich von Ignoranz und antiquierten Ansichten gegenüber den hochsensiblen Tieren, die von diesem Zirkus für kommerzielle Zwecke missbraucht werden.

Der Gesetzgeber in Form des eigentlich zuständigen Landwirtschaftsministeriums ist handlungsunfähig oder handlungsunwillig: einer Aufforderung des Bundesrats zum Verbot der Wildtierhaltung in Zirkusbetrieben (Oktober 2003) kam das Ministerium bisher nicht nach. Daher setzte die Stadt Köln einen Monat nach den Ereignissen um den Zirkus Universal Renz in Köln ein Zeichen.

In einem richtungsweisenden Beschluss verfügte die Stadt Köln im April 2008, dass Zirkusse mit Wildtieren wie z.B. Bären, Elefanten, Giraffen, Nashörner oder Flusspferde fortan nicht mehr auf städtischen Flächen gastieren dürfen. Mit Köln ergriff erstmals eine Stadt in Deutschland deutlich strengere Maßnahmen, als die völlig unzureichenden Zirkusleitlinien vorgeben. Die Unmöglichkeit einer artgerechten Haltung von Wildtieren in Wanderzirkusbetrieben wurde damit in Deutschland erstmals behördlich anerkannt. Das schwere Versäumnis des Landwirtschaftsministeriums führt somit zu einem Flickenteppich verschiedener kommunaler Rechtslagen in Deutschland. Nur für die leidenden Wildtiere ändert sich vorerst nichts, da die Zirkusbetreiber noch auf private Flächenvermieter ausweichen können.

Die Tierrechtsinitiative Köln fordert daher ein gesetzliches Verbot der Tierhaltung, insbesondere der Wildtierhaltung, im Zirkusbetrieb. In vielen EU-Ländern ist die Haltung von Wildtieren in Zirkusbetrieben bereits verboten oder deutlich eingeschränkt.

Alle Angaben dieser Pressemitteilung sind sorgfältig recherchiert und durch Quellenangaben belegbar.

TiK - Tierrechtsinitiative Köln
Pressekontakt: Hr. Höffken 0160 9596 7383
e-mail: ti-koeln@gmx.de
Internet: www.ti-koeln.de, www.koeln-pelzfrei.de
Anschrift: Postfach 27 04 01, 50510 Köln
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Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund
mehr Gefühle ausdrücken,
als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
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Dass mir mein Hund und das Liebste sei,
sagst du oh Mensch sei Sünde,
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BeitragVerfasst: 08.02.2011, 18:28 
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Von: Danuta [mailto: die-eulen@gmx.net ]
Gesendet: Dienstag, 8. Februar 2011 13:47
Betreff: Demo gegen Zirkus Henry Renz Menege


Liebe Freunde, am folgenden Tagen organisieren wir gegen den Zirkus Henry Renz – Manege, auf dem Staufenplatz in Düsseldorf Demonstrationen, die unter dem Motto „ Zirkus mit Tieren ist Tierquälerei „ laufen :

Freitag 1.02.1020 15,00 – 16,00 Uhr

Sonntag 13.02.2011 14,00 – 15,00 Uhr

Dienstag 15.02.2011 15,00 – 16,00 Uhr

Mittwoch 16.02.2011 15,00 16,00 Uhr

Freitag 18.02.2011 15,00 – 16,00 Uhr

Sonntag 20.02.2011 14,00 – 15,00 Uhr

Der Zauber der Manege! Glitzerwelt der Akrobaten und Tiere ! Was dem Besucher verborgen bleibt: die Zirkus Tiere werden oft unter erbärmlichen Bedingungen gehalten ; Dressurnummern werden oftmals nur durch harten Drill und brutale Prügelstrafen möglich gemacht. Ein farbenfrohe Pomp verschleiert die Tatsache, dass Zirkustiere nur Gefangene sind, die man dazu nötigt, unnatürliche und oft schmerzvolle Darbietungen zu bringen, die die Menschen dann „Unterhaltung“ nennen. Zirkusse würden ganz schnell an Attraktivität verlieren, würden der breiten Öffentlichkeit Einzelheiten darüber bekannt, wie die Tiere behandelt, trainiert und schließlich in „Rente“ geschickt werden.

Wie kann diese sinnlose Grausamkeit beendet werden ? Die einfache Antwort heißt: Keine Zirkusse zu besuchen die Tiere halten ! Und das müssen wir den Zirkusbesuchern klar machen ! Deshalb, wer kann möchte, bitte, kommen !!! Die Tiere brauchen uns !!!!

LG – Danuta / Tierrechtsorganisation „ die Eulen „ /

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BeitragVerfasst: 22.03.2011, 14:42 
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Von: astrid
Datum: 22.03.2011 12:49:01
Betreff: nochmal für T morgen !! / Wildtierverbot Circus/ Blockade des Wildtierverbots ist Schande für CDU!

Bitte macht dieser "edlen Herrschaft" klar, daß die von Tierfreunden nicht gewählt wird...


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Stephanie Johanna Goldbach
An: dieter.stier@bundestag.de ; gitta.connemann@bundestag.de ; franz-josef.holzenkamp@bundestag.de ; alois.gerig@bundestag.de ; hans-georg.vondermarwitz@bundestag.de ; mechthild.heil@bundestag.de ; max.lehmer@bundestag.de ; marlene.mortler@bundestag.de ; johannes.roering@bundestag.de ; christoph.poland@bundestag.de ; josef.rief@bundestag.de ; carola.stauche@bundestag.de ; dieter.stier@wk.bundestag.de ; gitta.connemann@wk.bundestag.de ; franz-josef.holzenkamp@wk.bundestag.de ; alois.gerig@wk.bundestag.de ; hans-georg.vondermarwitz@wk.bundesta g.de ; mechthild.heil@wk.bundestag.de ; max.lehmer@wk.bundestag.de ; marlene.mortler@wk.bundestag.de ; johannes.roering@wk.bundestag.de ; christoph.poland@wk.bundestag.de ; josef.rief@wk.bundestag.de ; carola.stauche@wk.bundestag.de ; poststelle@bmelv.bund.de ; ilse.aigner@wk.bundestag.de ; ilse.aigner@bundestag.de ; peter.bleser@bundestag.de ; poststelle@bvl.bund.de ; pressestelle@bmelv.bund.de ; 321@bmelv.bund.de ; info@ilse-aigner.de ; ilse.aigner.ma01@bundestag.de ; volker.kauder@bundestag.de ; volker.kauder@wk.bundestag.de
Gesendet: Dienstag, 22. März 2011 12:06
Betreff: Blockade des Wildtierverbots ist Schande für CDU!


Ministerin BMELV Ilse Aigner samt Staatssekretär Peter Bleser Volker Kauder, CDU

CDU/CSU-Mitglieder im ELV-Ausschuss des Bundestages:
Stier Dieter, Connemann Gitta, Holzenkamp Franz-Josef, Gerig Alois, Marwitz Hans-Georg von der, Heil Mechthild, Dr. Lehmer Max, Mortler Marlene, Röring Johannes, Poland Christoph, Rief Josef, Stauche Carola


Sehr geehrte Damen und Herren CDU/CSU-Politiker im ELV-Ausschuss und BMELV,

lesen Sie eigentlich gar keine Nachrichten? Aktuell gab schon wieder ein Zirkusdrama, eine Löwin brach aus einem Zirkus in Neuruppin aus und wurde von der Polizei erschossen. Zudem wurde ebenfalls am Wochenende ein Känguru in Hockenheim von einem Auto überfahren, das ebenfalls verständlicherweise aus einem Zirkus geflohen war. Die Löwin und das Känguru hätte nicht sterben müssen, wenn Sie endlich einmal tätig werden würden und dem Verbot von Wildtieren in Zirkussen zustimmen würden!
http://www.berlinonline.de/berliner-kur ... 40666.html
http://www.stimme.de/suedwesten/polizei/art1495,2090046

http://www.tagesspiegel.de/berlin/tiers ... 68942.html

Vielen Wählerinnen und Wählern inkl. mir fällt schon lange auf, dass sich Ihre CDU/CSU-Fraktion so gut wie immer gegen Anträge zum Thema "Tierschutz" stellt und Sie unter Tierfreunden schon als "Anti-Tier-Koalition" berühmt-berüchtigt sind, sei es bei Schenkelbrand, Massentierhaltung usw., stets stimmen Sie für die Tierausbeutungslobby und gegen die gequälten Tiere, dafür sollten Sie sich wirklich schämen! Betrachtet man Ihre diesbezüglichen Blockaden, u.a. auch beim "Wildtierverbot in Zirkusbetrieben", wird deutlich, dass der Name auch immer passender wird! Von einer Regieru ngskoalition erwarte ich nicht nur "Klientel-Politik", bei der die Parteikasse kräftig klingelt, sondern auch, dass man sich Themen und Problemen annimmt, die den "Rubel ins Parteisäckerl" nicht rollen lassen.

Diese Blockadehaltung ist für uns Wählerinnen und Wähler, die nicht so gleichgültig über das immense Leid der Tiere hinwegsehen können wie dies stets die CDU/CSU tut, nicht akzeptabel und nicht hinnehmbar! Erfreulich hingegen ist das Engagement der FDP für die Wildtiere, da sich die FDP sonst leider so überaus selten für die mit keiner großen und finanzstarken Lobby ausgestatteten Tiere einsetzt.

Ihre Argumentation bei der CDU/CSU für diese Blockade ist vollkommen haltlos: Sie sind der Ansicht, dass ein Wildtierverbot nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sein könnte, solange nicht vorher "mildere Mittel" ausprobiert wurden. Als milderes Mittel setzt die CDU/CSU auf das neue Zirkus-Register. Dieses Register soll Daten zu Zirkussen zentral erfassen und eine bessere Einhaltung b estehender Vorgaben in der Praxis gewährleisten. Sie ignorieren dabei jedoch, dass diese Vorgaben für Zirkustiere völlig unzureichend sind und die bestehende Quälerei festschreiben! Das Zirkusregister ändert an diesem Zustand nichts. So fordern immer mehr Experten ein konsequentes Wildtier-Verbot, da die Tiere unter Zirkusbedingungen grundsätzlich leiden.

Im Jahr 2003 hat der Bundesrat mit den Stimmen vieler CDU/CSU-geführter Bundesländer bereits ein Verbot für Wildtiere in Zirkussen gefordert. Warum blockiert Ihre Fraktion nun mit äußerst zweifelhaften Argumenten ein entsprechendes Gesetz, das längst schon überfällig ist? Nach wie vor leiden täglich Hunderte von Wildtieren in Zirkussen, und es wird dort gegen geltendes Tierschutzrecht verstoßen, was nicht geahndet wird bzw. nicht geahndet werden kann. Diese Zustände sind unhaltbar!

Wir haben mittlerweile in 13 europäischen Ländern ein Wildtierhaltungsverbot bzw. starke Einschränkungen. Die Europäische Kommission hat das i n Österreich geltende Wildtierverbot - wiederholt - als rechtens bestätigt, gegen den Widerstand der Zirkuslobbyisten. PETA liegen außerdem die Stellungnahmen der einzelnen Bundesministerien zum Wildtierhaltungsverbot vor und es ist demnach ganz einfach nicht richtig, dass verfassungsrechtliche Bedenken für ein Wildtierverbot bestehen.

Auch Ihnen dürfte hinreichend bekannt sein, welchen unerträglichen Haltungsbedingungen Zirkustiere ausgesetzt sind. Hierbei meine ich nicht nur die ständigen Transporte und enge Unterbringung. Wildtiere sind keineswegs dazu da, dem Menschen als Belustigung zu dienen und ihn zu „unterhalten“. Wildtiere gehören weder in enge Boxen noch in irgendwelche Manegen – das hat mit artgerechter Haltung wirklich nichts zu tun! Viele Tiere werden unter diesen Bedingungen verhaltensauffällig und krank!

Die Aussagen und Versicherungen der „Zirkusvertretungen“, dass es nur in Ausnahmefällen zu Tierquälereien kommen würde und es den Tieren ansonsten gut gin ge, sind lächerlich und entsprechen nicht den Tatsachen! Alleine die Haltungsbedingungen stellen für die Tiere unendliches Leid dar, von den zu erbringenden Kunststückchen in der Manege ganz zu schweigen! Das Leid der Wildtiere in Zirkusbetrieben kann nur durch ein konsequentes Verbot beendet werden. Ihre sogenannte „milde Regelung“, die eine Registrierung von Zirkusbetrieben vorsieht, bringt für die Tiere absolut keine Verbesserung!

Ich fordere Sie hiermit dringend auf, die Blockadehaltung Ihrer Fraktion zu überdenken und zu korrigieren, damit ein entsprechendes Verbot von Wildtieren in Zirkussen endlich spruchreif werden kann! Sagen auch Sie endlich „NEIN“ zu Wildtieren im Zirkus!

Mit tierfreundlichen Grüßen,

Stephanie Johanna Goldbach
Berlin-Charlottenburg
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Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

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BeitragVerfasst: 24.03.2011, 23:52 
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Von: Presse-DE
Datum: 24.03.2011 09:22:28
An: Presse-DE
Betreff: CDU/CSU ignoriert Sicherheitsrisiken und Quälerei bei Zirkustieren - VIER PFOTEN fordert von Ministerin Aigner Taten statt Worte


CDU/CSU ignoriert Sicherheitsrisiken und Quälerei bei Zirkustieren

VIER PFOTEN fordert von Ministerin Aigner Taten statt Worte

Hamburg, 24.03.2011: Gestern lehnte der Verbraucherausschuss des Bundestages mit den Stimmen der Koalition erneut ein Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen ab. Der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen ist damit vor allem an der CDU/CSU Fraktion gescheitert. Daran wird auch die morgige Abstimmung im Plenum nichts ändern – sie gilt als reine Formsache. Angesichts massiver Tierschutzprobleme und enormer Sicherheitsmängel im Umgang mit dressierten Wildtieren warnt die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN vor den unabsehbaren Risiken dieser Blockadehaltung.

Seit 2003 werden Fortschritte maßgeblich von der CDU / CSU Bundestagsfraktion und dem CSU geführten Bundesverbraucherministerium blockiert – dabei fordern selbst viele unionsgeführte Bundesländer ein Verbot. „Die anhaltende Ignoranz gegenüber dem Leiden von Zirkustieren macht die angekündigte Tierschutzinitiative von Ministerin Aigner unglaubwürdig“, sagt Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN. „Anstatt endlich aktiv zu werden, empfiehlt die Fraktion lieber strengere Kontrollen und begründet ihr Festhalten an kopfstehenden Elefanten mit der Berufsfreiheit von Zirkusdompteuren.“ Dabei gibt es gar kein anerkanntes Berufsbild für die Arbeit mit Zirkustieren.

Auch um gefährliche Sicherheitsmängel in Wildtierzirkussen kümmert sich die CDU / CSU nicht. Erst vor ein paar Tagen musste eine ausgebrochene Löwin des Zirkus Humberto erschossen werden, um Schlimmeres zu verhindern. „Jedes entflohene oder angriffslustige Tier ist eine Gefahr, nicht nur für die Zirkusmitarbeiter, sondern auch für Besucher und unbeteiligte Mitbürger“, warnt Wildtierexperte Thomas Pietsch. „Die zuständige Ministerin Aigner und Ihre Parteikollegen nehmen diese Risiken offenbar bewusst in Kauf. Wie viele Menschen und Tiere müssen noch zu Schaden kommen, bevor die CDU / CSU sich bewegt?“, fragt Pietsch.

Zirkusbetriebe können Elefanten, Bären oder Raubkatzen nicht ansatzweise ein artgemäßes Umfeld bieten. Auch die Bedürfnisse anderer Arten wie Flusspferde oder Giraffen, die 50mal im Jahr quer durch die Republik reisen, finden in reisenden Zirkussen keine Berücksichtigung. Winzige Käfige und tierwidrige Dressuren gehören zum Zirkusalltag. „Das Mitführen von Wildtieren in Zirkussen ist weder nach ethischen noch rechtlichen Maßstäben zu rechtfertigen“, fasst Thomas Pietsch zusammen. „Vor dem Hintergrund miserabler Standards für Zirkustiere helfen mehr Kontrollen den leidenden Tieren gar nichts.“

Presserückfragen an VIER PFOTEN:

Thomas Pietsch, Wildtierexperte
Telefon 040 399249 30
Mobil 0171 4910784
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
D-22767 Hamburg
phone: +49-40-399 249-0
web: www.vier-pfoten.de

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BeitragVerfasst: 05.11.2011, 12:01 
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Von: Presse-DE
Datum: 04.11.2011 10:08:17
An: Presse-DE
Betreff: Bundesrats-Ausschuss tagt über Wildtierverbot für Zirkusse / VIER PFOTEN: Regelung muss für alle Zirkusunternehmen gelten und schnell umgesetzt werden

Bundesrats-Ausschuss tagt über Wildtierverbot für Zirkusse

VIER PFOTEN: Regelung muss für alle Zirkusunternehmen gelten und schnell umgesetzt werden


Hamburg, 4. November 2011 – Am Montag, den 7. November berät der Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz des Bundesrats über ein Haltungsverbot für Wildtiere in fahrenden Zirkussen. Bei der nicht öffentlichen Sitzung steht ein Antrag Hamburgs auf der Tagesordnung, der sich für ein Verbot von Affen, Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden ausspricht. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begrüßt diesen mittlerweile zweiten Ländervorstoß für ein Verbot. Er wurde nötig, weil ein ähnlicher, von Hessen angeregter Bundesratsbeschluss aus 2003 seit Jahren vom verantwortlichen Bundesverbraucherministerium und der CDU-Bundestagsfraktion blockiert wird. „Die neue Länderinitiative ist ein klares Signal, der katastrophalen Haltung von Wildtieren in Zirkussen endlich ein Ende zu setzen. Ausnahmen für große Zirkusse, wie sie 2003 noch möglich waren, dürfen dieses Mal jedoch nicht beschlossen werden“, appelliert Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN, an die Bundesländer. Ein positives Votum des Bundesrats, das offiziell bei der Plenumssitzung am 25. November erfolgen dürfte, gilt als sehr wahrscheinlich. Damit wäre Bundesministerin Ilse Aigner wieder einmal aufgefordert, der Tierquälerei in Zirkussen endlich ein Ende zu setzen.

Ein Wermutstropfen des Antrages ist die vergleichsweise kurze Verbotsliste von Wildtieren. So sind Löwen und Tiger leider nicht enthalten, obwohl diese Arten vermutlich am häufigsten von Zirkussen mitgeführt werden. Aber auch Greifvögel, Pinguine oder Wölfe, deren Haltung bereits heute in den bestehenden Leitlinien für Zirkusse klar abgelehnt wird, sind nicht aufgeführt. „Wir würden uns wünschen, dass diese Liste noch deutlich verlängert wird. Spätestens wenn eine Umsetzung des Antrages ansteht, muss im Hinblick auf die zu verbietenden Tierarten nachgelegt werden“, sagt Pietsch.

Die Wildtierhaltung im Zirkus steht in Deutschland und anderen Ländern seit langem in der Kritik. Immer wieder werden gravierende Missstände bis hin zu brutalen Misshandlungen aufgedeckt. Ausbrüche von Zirkustieren sind an der Tagesordnung und regelmäßig werden Besucher und Tiertrainer bei Unfällen mit Wildtieren verletzt. Neben Tierschutzverbänden und Bundesländern fordert auch die Bundestierärztekammer ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen. Eine repräsentative forsa-Umfrage vom September 2011 im Auftrag von VIER PFOTEN ergab, dass 65 Prozent der Bundesbürger ein konsequentes Verbot befürworten.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Verbotes für die betroffenen Zirkusse wären nach Überzeugung von VIER PFOTEN gering. Dies belegt eine weitere repräsentative forsa-Befragung für VIER PFOTEN vom September 2011: danach haben knapp 70 Prozent der Befragten Spaß an Artisten, Clowns und Zauberern. Auf Elefanten, Löwen oder Nashörner in der Manege können sie gut verzichten. „Ein klares Votum für den Tierschutz und einen modernen Zirkus“, so Thomas Pietsch. Nur 11 Prozent der Deutschen wollen dagegen auf Wildtiere überhaupt nicht verzichten. „Wenn Unternehmen wie Circus Krone auf die enorm kostenintensive Haltung anspruchsvoller Wildtiere verzichten würden, würden die Kosteneinsparungen die geringen Zuschauerverluste wahrscheinlich sogar übersteigen“, vermutet Pietsch. Das von deutschen Wildtierzirkussen oft beschworene Schreckensszenario des wirtschaftlichen Niederganges einer traditionsreichen Branche ist falsch. Dies zeigen nicht zuletzt auch erfolgreiche Unternehmen wie Zirkus Roncalli und Cirque de Soleil, die Jahr für Jahr ohne Wildtiere große Erfolge feiern.

Zur forsa-Umfrage: http://www.vier-pfoten.de/website/outpu ... dfile=9800

Vielleicht werden Nashörner schon bald nicht mehr im Zirkus auftreten müssen © VIER PFOTEN
Druckfähige Fotos stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage honorarfrei zur Verfügung.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/stopit.

VIER PFOTEN ist eine internationale Tierschutzorganisation mit Hauptsitz in Wien. Seit 1988 setzt sich die Organisation für den Schutz der Tiere ein – mit Projekten, Kampagnen, Informations- und Lobbyarbeit. Das Ziel von VIER PFOTEN ist, in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Veränderungen zum Wohle der Tiere zu erreichen und zu etablieren.

Presserückfragen an VIER PFOTEN:

Melitta Töller
Press Officer
phone: +49-40-399 249-66
mobile: +49 160 90559483
fax: +49-40-399 249-99
skype: melittatoeller_vierpfoten
mail: melitta.toeller@vier-pfoten.org

*******************************

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz

Schomburgstraße 120, 22767 Hamburg

www.vier-pfoten.d

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BeitragVerfasst: 03.06.2012, 18:03 
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Date: Sun, 03 Jun 2012 16:11:39 +0200
Subject: Lübeck will Circustiere nicht mehr genehmigen - Knie lügt, sie hätten gegen die Städte immer gewonnen
From: "astrid \(kabel\)" astrid.suchanek@kabelbw.de
To: Undisclosed-Recipient:;


Auf meine Frage an einen RA erhielt ich die Antwort, daß es nicht stimmt, was Knie erzählt:

… das ist eine Behauptung von Knie-Sprecher Grodotzki. Es gibt Städte, wo die Auftrittsverbote standhalten, danach hat man sich auszurichten. In Chemnitz (und nur hier gibt es eine gerichtliche Überprüfung) sind formale Fehler begangen worden.



http://www.ln-online.de/nachrichten/345 ... erzirkusse

Im vergangenen Jahr trat der Zirkus Krone unter anderem mit Löwen auf. Die Linken forderten damals bereits ein Verbot, doch die Verwaltung sah dafür keine rechtliche Handhabe.
Lübeck - Was auf Bundesebene nicht gelang, versucht die Stadt nun mit einem kommunalen Verbot durchzusetzen.

„Das ist ein Super-Schritt der Lübecker“, sagt Peter Höffken, Kampagnenleiter bei der Tierschutzorganisation „Peta Deutschland“. „Wir werden uns in Lübeck einklagen“, kündigt Sascha Grodotzki, Sprecher des „Zirkus Charles Knie“ an. Die Bürgerschaft hatte mit 31 zu 27 Stimmen ein Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtieren beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, bis Ende August eine entsprechende kommunale Satzung auszuarbeiten. Rückt ein Unternehmen mit Affen, Elefanten, großen Bären, Giraffen, Nashörnern, Flusspferden, Seelöwen oder Raubkatzen an, darf die Stadt keine Flächen mehr dafür bereitstellen. Außerdem sollen städtische Betriebe die Werbung von Zirkussen nicht mehr unterstützen.
„Zirkusveranstaltungen verbinden wir mit lachenden Menschen, sich freuenden Kindern und großartigem Spaß für die ganze Familie“, sagt Hans-Jürgen Martens, Fraktionsvize der Linken, die sich für das Auftrittsverbot stark gemacht haben. Die Realität seien Elefantenhaken, Peitschen und Elektroschocker, Bewegungslosigkeit und Langeweile für viele Tiere, erklärt der Politiker. „Tiere abzurichten, damit Menschen sich an deren Kunststücken erfreuen, ist gegen die Natur der Tiere“, erklärt Barbara Scheel (SPD), deren Fraktion das Auftrittsverbot mit trägt. Es gebe genug Zirkusse, die ohne Wildtiere glänzende Aufführungen zustande brächten, sagt die SPD-Politikerin: „Wir Menschen dürfen mit unseren Mitbewohnern auf diesem Planeten nicht so umgehen.“

Das sei „völliger Blödsinn“, ereifert sich Bruno Böhm, Fraktionschef der Freien Wähler. „Viele Wildtiere werden im Zirkus geboren und von Anfang an trainiert“, berichtet Böhm, der sicher ist, dass viele Zirkusse die Hansestadt künftig meiden werden. Bei einem Auftritt des Zirkus Krone im vergangenen Jahr hätten Politiker sich persönlich von der einwandfreien Tierhaltung überzeugt. Erschreckend sei dagegen der martialische Auftritt von Linken-Politikern vor dem Zirkuszelt gewesen, erinnert sich Böhm. Die Wählervereinigung BfL sieht Wildtiere bei den meisten Unternehmen ebenfalls in guten Händen. Wenn Zirkusse durch Auftrittsverbote weniger Geld einnehmen würden, „leiden darunter als erstes die Tiere“, kritisiert BfL-Politikerin Astrid Stadthaus-Panissié. Die CDU ist von der Wildtierhaltung nicht begeistert, lehnt aber ein Verbot durch die Stadt ab, erläutert Bürgerschaftsmitglied Rüdiger Hinrichs. Ein Dutzend deutscher Städte habe ein kommunales Verbot erlassen, schätzt die Tierschutzorganisation Peta (siehe rechts). „Dressur ist bei Elefanten nicht ohne Gewalt möglich“, sagt Kampagnenleiter Peter Höffken, „und die meisten Tiger müssen auf zwölf Quadratmetern leben.“

Der „Zirkus Charles Knie“ hat schon in mehreren Städten den Auftritt vor Gericht durchgesetzt. „Die kommunalen Satzungen halten vor den Verwaltungsgerichten nicht stand“, sagt Sprecher Sascha Grodotzki, „wir haben immer gewonnen.“ Drei Elefanten und zwei Seelöwen führt das 1995 gegründete Unternehmen mit sich. 50 Mal im Jahr würden Veterinärämter aus ganz Deutschland die Bedingungen überprüfen. Ein Auftritt in Lübeck ist fest geplant – in drei Jahren.

Kai Dordowsky

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Datum: 6. April 2013 18:17
Betreff: Zirkusbären

Zirkusdompteur mit sechs Bären behördlich gesucht: PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus
Stand: 4. April 2013

Wiesenburg/Mark (Potsdam-Mittelmark) / Gerlingen, 4. April 2013 – Sechs Bären nach tierquälerischer Haltung spurlos verschwunden: Im Wiesenburger Ortsteil Medewitz – das Winterlager des umstrittenen Zirkus Aramannt – mussten sechs ausgewachsene Bären seit mindestens einem Monat auf einem knapp 20 Quadratmeter kleinen Zirkusanhänger ausharren, versteckt vor der Öffentlichkeit und Behörden. Als die zuständige Kreisveterinärbehörde Potsdam-Mittelmark die Tiere Ende März nach einer Meldung der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. befreien und in einen Bärenwald überführen wollte, wurden die Bären über Nacht von den Zirkusverantwortlichen an einen unbekannten Ort verbracht.

PETA beteiligt sich mit den Veterinärbehörden an der Suche nach den verschwundenen Tieren und setzt nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Auffindung der Bären führen. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, wenden sich bitte per E-Mail an PETA. Die sechs Bären sind vermutlich noch auf einem roten, etwa 7,5 Meter langen Anhänger mit dem amtlichen Kennzeichen MS – LC 90 untergebracht.

„Die sechs Bären befinden sich in dem Käfigwagen in höchster Not, denn dort mangelt es ihnen an grundlegender Versorgung und der Möglichkeit zur artgerechten Bewegung“, so Diplom-Zoologe Peter Höffken, Wildtierexperte bei PETA. „Um sich den Maßnahmen des Veterinäramtes zu entziehen, haben die Zirkusmitarbeiter die Bären über Nacht verschwinden lassen, eine typische Vorgehensweise bei vielen Zirkusbetrieben.“

Auch der Halter der Bären, Hendry Spindler, ist derzeit untergetaucht. Bereits 2003 wurde er wegen der mangelhaften Bärenhaltung vom Amtsgericht Hagen zu einer Geldbuße von 500 Euro verurteilt. Auch in den Folgejahren wurde die mangelhafte Bärenhaltung immer wieder von Tierschützern beanstandet. Trotzdem wurde Spindler mit fünf seiner Bären 2008 von der Produktionsfirma SATEL Film GmbH im Auftrag der ARD und des ORF engagiert, um in dem Film „Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno“ mitzuwirken. PETA forderte daraufhin den Stopp der Produktion.

Dass Zirkusse ihre Wildtiere verschwinden lassen, um behördlichen Vollzugsmaßnahmen zu entgehen, ist nicht neu: Neben mehreren anderen Zirkussen hat auch der Zirkus Giovanni Althoff 2005 seine Elefanten über Nacht vor dem Veterinäramt Bad Kreuznach ins Ausland gebracht.

Die Bären waren und sind vermutlich weiterhin in einem roten Anhänger untergebracht / © PETA

Das Bild ist auf Anfrage auch in druckfähige Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
PETA.de/Zirkus

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de

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BeitragVerfasst: 09.06.2013, 18:38 
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-----Original Message-----
Date: Sun, 09 Jun 2013 17:17:55 +0200
Subject: 11.06. - 16.06.13 Zirkus Krone Proteste
From: Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Saar e. V. info@tvg-saar.de
To: tierfreunde-rheinland@t-online.de

Von Dienstag, 11. Juni bis Sonntag, 16. Juni gastiert Zirkus Krone in
Neunkirchen/Saar Eisweiher. Tiere gehören nicht in einen Zirkus,
deshalb werden wir so oft wie möglich vor dem Zirkus gegen
Tierausbeutung protestieren. Über zahlreiche Unterstützung würden wir
uns freuen.


Flugblätter, Transpis und Megaphon sind vorhanden.

Bitte bringt keine Flyer oder Transpis gegen Wildtierzirkus oder von
Tierschutzorganisationen wie PeTA mit, wir sind nicht nur gegen
"Wildtierzirkus" oder für größere Käfige und mehr Platz in den
Gehegen sondern gegen jede Form der Tierbenutzung und wollen gegenüber
Presse und Öffentlichkeit nicht als Tierschützer verstanden werden.
Sprüche wie z.B. "Zirkus - kein Platz für Tiere", "Menschen und Tiere
sind kein Kapital" oder "Tiere raus aus dem Zirkus" und/oder
aussagekräftige Bilder von z.B. angeketteten Elefanten und Tieren in
Käfigen sind sehr gerne gesehen - danke für's Verständnis und
Befolgen.

Alle weiteren wichtigen Infos und Termine hierzu findet ihr unter:

http://www.tvg-saar-vegan.de/termine/

Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Saar e. V.
www.tvg-saar.de

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BeitragVerfasst: 10.09.2013, 14:06 
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LOKALES
Zirkusdirektor nach Prügelattacke auf Duisburger Besucher verurteilt
09.09.2013 | 15:57 Uhr


Mit einem Königstigerbaby posierte Daniel Renz gern vor seinem Zirkus. Inzwischen ist das Traditionsunternehmen insolvent.
Foto: Guido Raith


Duisburg. Ein Gastspiel der besonderen Art gab Daniel Renz am Montag am Amtsgericht am König-Heinrich-Platz. Nicht Raubtiere oder stolze Pferde versuchte der 46-jährige ehemalige Direktor des „Circus Universal Renz“ zu bändigen, sondern den Strafrichter von seiner Unschuld zu überzeugen. Ein Versuch, der gründlich schief ging. Der Amtsrichter verurteilte den Hessen wegen gefährlicher Körperverletzung zu sieben Monaten mit Bewährung.

Eine Freikarte war der Auslöser eines Streits gewesen, der für einen 41-jährigen Neudorfer am 2. Januar auf dem Stadionvorplatz am Kalkweg schmerzhaft endete. Der Mann hatte nämlich zwei davon gehabt, jeweils für zwei Erwachsene gültig. Seine Töchter - für die er den Eintritt bezahlte - und die Ehefrau hatte er schon in den Zirkus geschickt. Die zweite Freikarte verschenkte er an eine ihm unbekannte Person, die eigentlich gerade Eintrittskarten kaufen wollte. Ein Verhalten, welches das Personal des Zirkus offenbar so erboste, dass man den gebürtigen Marokkaner nicht mehr hineinlassen wollte.

Keine sofortige Identifizierung des Täters
„Schließlich kam ein Mann, der eine schwarz-goldene Uniform trug“, berichtete der Zeuge. „Er sagte, ich solle nach Hause gehen. Als ich wissen wollte warum, hat er gleich zugeschlagen.“ Der 41-jährige ging zu Boden. „Dann hat er mir ins Gesicht und in die Rippen getreten.“ Die Polizei konnte nicht sofort klären, wer der Täter gewesen war. Mitarbeiter des Zirkus hätten den Namen nicht nennen wollen.

LESEN SIE AUCH:

Peta prangert "Verstöße gegen Tierschutz" an
„Verstöße gegen Tierschutz“: Die Tierrechtsorganisation Peta fährt schwere Geschütze angesichts des am Mittwoch beginnenden Gastspiels des Zirkus Universal Renz in Herne auf. Das zuständige Kreisveterinäramt Recklinghausen hat allerdings keine Bedenken gegen den Zirkus-Auftritt in Crange.

„Zuhause habe ich im Internet nachgesehen und sofort ein Foto gefunden“, erklärte der Geschädigte. Es sei Daniel Renz gewesen. Nein, er habe nicht den Erstbesten genommen, der als Direktor nun einmal überall abgebildet sei, wehrte sich der Zeuge gegen Nachfragen der Verteidigung. „Ich bin sicher, dass der Angeklagte der Täter war.“

Bewährungsstrafe und 50 Sozialstunden
Daniel Renz beteuerte dagegen, er sei zur Tatzeit überhaupt nicht im Eingangsbereich gewesen, da er in laufender Vorstellung andere Dinge zu tun habe. Allerdings konnte der Angeklagte keine nachvollziehbaren Angaben darüber machen, wer sonst als Täter in Frage kommen könne. „Ich habe nicht herausgefunden, wer an dem Tag an der Kasse und als Kartenabreißer eingesetzt war.“

Eine Darstellung, welche die Staatsanwältin und am Ende auch der Strafrichter für weitaus weniger glaubhaft hielten, als das was der Zeuge berichtet hatte.

Angesichts mehrerer - auch einschlägiger - Vorstrafen des Artisten kam für den Strafrichter nur eine Haftstrafe in Betracht, die allerdings zur Bewährung ausgesetzt werden konnte. Obendrein muss Daniel Renz bis Jahresende 50 Sozialstunden ableisten. Zeit dafür hat er genug: Der „Circus Universal Renz“ hat vor einigen Wochen Insolvenz angemeldet.

Zirkusdirektor nach Prügelattacke auf Duisburger Besucher verurteilt | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:


http://www.derwesten.de/staedte/duisbur ... 1322318703

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BeitragVerfasst: 15.12.2014, 18:49 
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Elefanten, Tiger, BärenNiederlande verbieten Wildtiere im Zirkus


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Enge Gehege, Dressur mit Peitsche und Stock – das Leben eines Zirkus-Wildtieres Enge Gehege, Dressur mit Peitsche und Stock – das Leben eines Zirkus-WildtieresFoto: dpa, dpa Picture-Alliance

15.12.2014 - 15:23 Uhr

Tiger, Elefanten und Nashörner im Zirkus anschauen – was man als Kind noch aufregend findet, sehen viele Erwachsene mittlerweile kritisch. Vor allem, wenn man weiß, welche Torturen die Tiere bei Transporten und Unterbringung über sich ergehen lassen müssen.

Die Niederlande greifen nun beim Tierschutz durch. Zirkus-Vorstellungen müssen dort künftig ohne Wildtiere auskommen.

Enge Gehege, angekettete Tiere, Dressur mit Peitsche und Stock – und dann noch das ständige Reisen: Das Wirtschaftsministerium in Den Haag setzt der Qual ein Ende.

„Die Gesundheit der Tiere ist wichtiger als ihre Verwendung für Vergnügungen oder das Festhalten an überkommenen Traditionen“, sagte Staatssekretärin Sharon Dijksma.
Dressierter Löwe im Zirkus Ein dressierter Zirkus-Löwe in alberner Pose auf den Hinterbeinen – ein Anblick, den es in den Niederlanden ab Mitte September 2015 nicht mehr geben wird.

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Foto: picture alliance / Tone Koene

Das Wildtierverbot gilt vom 15. September 2015 an für sämtliche Zirkusveranstaltungen in den Niederlanden.

Mehrere europäische Länder haben in den letzten Jahren solche Verbote verhängt. Darunter Belgien, Österreich und Finnland. In Großbritannien dürfen Zirkusse vom 1. Dezember 2015 an keine Wildtiere mehr haben.
Hintergrund

Trauriger Anblick: Ein Nashorn liegt in der Ecke im Circus Krone, der zurzeit am Hauptbahnhof gastiert
Apathisch, eingepfercht So ein trauriger Zirkus!

Bilder vom Berliner Circus Krone empören Tierfreunde. Aktivisten kritisieren die Haltung der Wildtiere – und erstatten Anzeige. mehr...

Der Deutsche Tierschutzbund kämpft seit Jahren für ein bundesweites Wildtierverbot im Zirkus – bisher ohne Erfolg. Bislang können in Deutschland nach geltenden gesetzlichen Regeln Einschränkungen erst verfügt werden, wenn die Wildtierhaltung nachweislich „unter erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden” erfolgt, heißt es auf der Seite des Tierschutzbundes.

Die Leiden der Zirkus-Tiere

► häufige Auftrittswechsel (im Schnitt 50x pro Jahr)
► zu enge Käfige, unzureichende Gehege
► Sozialkontakte oder Bewegung werden erheblich eingeschränkt oder völlig unmöglich gemacht
► mangelnde tierärztliche Kontrolle
► die wenigsten Zirkusunternehmen können sich in der spielfreien Winterzeit ein festes Quartier leisten
(Quelle: Deutscher Tierschutzbund)

Als Folgen werden „Massive Gesundheitsschäden, schwere Verhaltensstörungen und erhöhte Sterblichkeit“ genannt – allein in den letzten zehn Jahren sei nahezu ein Viertel des gesamten Bestandes an Zirkus-Elefanten vorzeitig gestorben.

Die Tierrechtsorganisation PETA hatte 2013 zum Thema „10 Gründe für ein Wildtier-Verbot im Zirkus“ eine Aufklärungskampagne mit Petitionsaufruf (bislang 620 000 Unterschriften) gestartet. Hier der Trailer – den kompletten Film gibt es hier zu sehen...

http://www.myvideo.de/embed/9198013?SIT ... evolver=no

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BeitragVerfasst: 15.12.2014, 19:48 
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http://m.bild.de/regional/berlin/circus ... obile.html

Apathisch, eingepfercht - So ein trauriger Zirkus!

Trauriger Anblick: Ein Nashorn liegt in der Ecke im Circus Krone, der zurzeit am Hauptbahnhof gastiert Trauriger Anblick: Ein Nashorn liegt in der Ecke im Circus Krone, der zurzeit am Berliner Hauptbahnhof gastiert

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Foto: Deutsches Tierschutzbro e.V.

27.09.2014 - 00:01 Uhr

Berlin- – Tierschützer haben Elefanten, Löwen, Pferde und ein Nashorn fotografiert, die derzeit im Circus Krone am Hauptbahnhof vorgeführt werden. Die Tiere seien dort nicht artgerecht untergebracht.

Löwen drängen sich im engen Gehege, die Elefanten im Zelt können sich nur wenige Meter bewegen, ein Nashorn liegt lustlos im Sand – es soll diese Woche seinen Auftritt verweigert haben.

Wie artgerecht können Tiere in der Manege leben?

Seit der bekannte Circus Krone seine Zelte am Hauptbahnhof aufgeschlagen hat, gibt es heftige Proteste von Tierschutzorganisationen. Ein Haltungsverbot für Elefanten, Löwen und Pferde wurde gefordert. Einer der deutlichsten Zirkus-Kritiker ist das Deutsche Tierschutzbüro.

„Bei einem Tag der offenen Tür im Circus Krone am letzten Sonntag haben wir die schlimmen Haltungsbedingungen mit versteckter Kamera dokumentiert“, sagt Vereinssprecher Stefan Klippstein.
Die Fotos des Deutschen Tierschutzbüros zeigen, wie mehrere Löwen in einem kleinen Gehege untergebracht sind. Den Tierschützern zufolge bräuchten sie deutlich mehr Auslauf Die Fotos des Deutschen Tierschutzbüros zeigen, wie mehrere Löwen in einem kleinen Gehege untergebracht sind. Den Tierschützern zufolge bräuchten sie deutlich mehr Auslauf

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Foto: Deutsches Tierschutzbro e.V.

Auch dieses Pferd steht in einer engen Box Die Pferde des Circus Krone sind den Tierschützern zufolge verhaltensauffällig

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Foto: Deutsches Tierschutzbro e.V.

Auch die Elefanten sollten mehr Platz bekommen,

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Foto: Deutsches Tierschutzbro e.V.

„Das Nashorn wirkt apathisch, die Pferde wackeln immer wieder verstört mit den Köpfen, zehn Löwen sind auf nur 100 Quadratmetern eingepfercht – maximal dürften es vier sein!“ Das Deutsche Tierschutzbüro erstattete daher Anzeige gegen den Circus Krone beim Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt Mitte (liegt BILD vor).

Auch der Tierschutzverein für Berlin kritisiert die Wildtierhaltung scharf. Das Ausleben der arteigenen Bedürfnisse sei den Tieren im Zirkus nicht möglich.

Die Rechtslage in Deutschland
In Deutschland gibt es 200 Zirkusunternehmen mit Wildtierhaltung. Für sie gilt: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ (TierSchG, §1).
In den letzten Jahren haben Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wie Belgien, Österreich und Griechenland die Wildtierhaltung in Zirkussen verboten. Die Bundestierärztekammer spricht sich für ein solches Verbot auch in Deutschland aus.

Der Bundesrat hat die Bundesregierung mehrfach aufgefordert, die Haltung bestimmter Tiere wie Elefanten, Affen und Bären, im Zirkus grundsätzlich zu verbieten.

„Sie sind ständig auf Reisen und müssen ihr Leben in zu kleinen Gehegen und Transportwagen fristen“, so Vereinspräsident Wolfgang Apel. „Bewegung und Sozialkontakte sind stark eingeschränkt. Ein Wildtierverbot aufgrund der schwerwiegenden Leiden von Zirkustieren ist unumgänglich.“

Und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. plant an diesem Wochenende mehrere Protestaktionen vor dem Circus Krone. Noch bis zum 26. Oktober gastiert Krone in der Hauptstadt. In zwei täglichen Vorstellungen werden bis zu 200 Tiere gezeigt.

Die Mitarbeiter verteidigen die Haltung der Tiere vehement, ihren Exemplaren gehe es bestens. „Wir lieben unsere Tiere, und so behandeln wir sie auch“, sagt Krone-Sprecherin Susanne Matzenau in BILD.

„Mehrere Amtsveterinäre haben unseren Zirkus kontrolliert – ohne Beanstandungen. Wir haben großzügige Außen- und Freigehege, Dutzende Pfleger kümmern sich rund um die Uhr um das Wohl der Tiere.“ Matzenau betont, dass viele Elefanten, Löwen und Pferde im Zirkus länger und gesünder leben als in freier Wildbahn.

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 Betreff des Beitrags: Re: Infos zu Zirkus...
BeitragVerfasst: 18.05.2016, 13:08 
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Am 12. Mai 2016 um 12:30 Uhr fand am Amtsgericht Berlin Tiergarten eine öffentliche Verhandlung statt. Angeklagt waren Vertreter des Deutschen Tierschutzbüros, weil sie ihre Meinung gesagt hatten – „Circus Krone quält Tiere“. Dafür sollten sie 600 Euro zahlen. Wie das Gericht nun bekannt gab, handelt es sich bei dieser Aussage tatsächlich um eine zulässige Meinungsäußerung.

Das Deutsche Tierschutzbüro freut sich über dieses Urteil und begrüßt die Entscheidung des Gerichts. Kurz vor der Verhandlung beteiligten sich noch knapp 30 Menschen an einer Protestaktion vor dem Landgericht.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Aktionsteilnehmern und Spendern für ihre Unterstützung!


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https://www.tierschutzbuero.de/krone-quaelt/#video


n den letzten 10 Jahren fiel Circus Krone immer wieder negativ auf. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und Auflagen drangen an die Öffentlichkeit. Der Zirkus wurde zudem für seine nicht artgerechte Haltung kritisiert, vor allem die mangelnde Bewegungsfreiheit der Tiere. Beispielsweise führt dies bei den Elefanten zu massiven Gelenkproblemen, denn bis zu 100 Kilometer legen ihre freien Artgenossen pro Tag normalerweise zurück.

Unserer Meinung nach handelt es sich bei den Haltungsbedingungen im Circus Krone eindeutig um Tierquälerei. Doch die Tiere können ihre Meinung nicht äußern, deshalb tun wir es für sie! Das führte jetzt zu einem Strafbefehl. Vertreter des Deutschen Tierschutzbüros sollen für die Aussage „Circus Krone quält Tiere“ jeweils 600 Euro zahlen. Laut Staatsanwaltschaft und dem Amtsgericht Tiergarten ist der Tatvorwurf der üblen Nachrede erfüllt. Wir wehrten uns natürlich dagegen und bekamen Recht!

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 Betreff des Beitrags: Re: Infos zu Zirkus...
BeitragVerfasst: 22.05.2016, 11:41 
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