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Versorgung, Rettung & Vermittlung von Hunden aus/in ost- und südeuropäischen Tötungen & Tierheimen
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BeitragVerfasst: 30.09.2010, 12:34 
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From: Uta Seier neraflop@t-online.de
Sent: Saturday, March 20, 2010 5:06 PM
Subject: Im Februar 2010 entlaufene TSV-Hunde usw. - eine kleine Statistik - zum Nachdenken

Liebe Freunde im Tierschutz,

trotz aller unserer Bemühungen, Vorkontrollen und Warnungen häufen sich die Fälle von entlaufenen "Tierschutzhunden", weil die neuen Besitzer entweder naiv, oder leichtsinnig, oder nichtachtend oder unfähig, oder alles zusammen sind.

Bitte sehen Sie sich die erschreckenden Zahlen von den allein im Februar 2010 entlaufenen Hunden an...

Neue Hundehalter müssen wissen, dass viele der Tierschutzhunde aus schlechter Haltung kommen, verängstigt und verunsichert sind, aber jedenfalls total gestresst durch die Veränderung. Sie kommen z.B. aus dem Tierheim hier oder aus dem Ausland, wurden ausgesetzt, verstossen oder blieben wegen eines Todesfalles zurück. Sie müssen erst lernen/erfahren - und das kann Wochen, Monate dauern, dass für sie jetzt ein neues, besseres Leben beginnt.

Bitte warnen Sie bei Übergabe eines Hundes eindringlichst vor den Gefahren des Entlaufens und schärfen Sie den Menschen ein, was nachstehend aufgelistet ist.

Bitte drucken Sie die folgenden Hinweise aus und geben Sie diese den neuen "Adoptiveltern" Ihrer Schützlinge. Siehe auch unten angeführte Links zu diesem traurigen Thema. Das hilft bestimmt Tragödien zu vermeiden.

Danke und herzliche Grüsse!

Uta Seier-Maltz und Bellos, wovon Zorro auch ein Ausreisserkönig ist, aber aus reiner Abenteuerlust...

++++++++++++++++++++++

Die nachstehenden Tipps sind von meiner Freundin Claudia, einer sehr engagierten, erfahrenen Tierschützerin, die als Pflegestellebesonders Angsthunde aufnimmt und adoptionsfähig macht. Meine MARA kommt von ihr:

So….und dann nochmal das thema „neues zuhause“ ….was für uns selbstverständlich ist wie:

Im auto vor dem türe öffnen den hund festhalten, auf den arm nehmen

Vor dem wohnungstüre öffnen den hund festhalten

Den kinder mit fernsehverbot drohen falls sie es sich wagen ne tür auf zu machen J

Kein gartentor aufmachen etc etc etc.

All das ist für eine neue familie meist unverständlich!!!!!!!!!

Unsere pflegekinder kommen oft aus schlimmen verhältnissen, wurden geschlagen, haben gehungert, sind fast erfroren, wurden gequält, ….

Diese armen Tiere müssen lange doppelt gesichert sein! Am Halsband und am Geschirr…zuhause mit zwei Händen gehalten und draussen mit 2 Leinen!

Weiterer Punkt: Wenn ein Hund frisch vermittelt ist…..den neuen Leuten 5.000. 000.000 mal sagen: Auto: erst den Hund gesichert an der Leine/Geschirr

Halten….DANN die Türe aufmachen! Selbiges gilt für Haustüren…wenn es klingelt….ERST Hund sichern und DANN die Haustüre auf.

WIR pflegestellen oder tierheime sind die ersten, welchen diese hunde ihr wundervolles armes herz anvertrauen….wir sind IHR mensch ……die ersten welche gut zu ihnen sind…

Sie meinen wir sind ihr herz, ihr rudel, ihre familie…….

Und dann tun wir das, was die meisten hunde als grausam empfinden: wir geben sie weg in ein neues zuhause…..einige hunde stecken das lustig locker weg…..anderen hunden aber bricht das herz

Und sie wollen zu uns zurück…….und tun alles, um von der netten neuen familie wieder zu uns zu gelangen….

Deshalb muss sich eine pflegestelle/ein tierheim bei vermittlung tot labern!!! Wirklich….die neue familie muss sehr sehr ernsthaft darauf hingewiesen werden –

Ich könnte hier ganz ganz traurige wahrheiten schreiben über solche pflegehunde die deshalb tödlich verunglückt sind….nach langer suche auf dem weg heim zu uns…


_________________
Tierliebe Grüsse
Karin mit Rocky, Gina & Sara

Bild



Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund
mehr Gefühle ausdrücken,
als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
(Louis "Satchmo" Armstrong)

Dass mir mein Hund und das Liebste sei,
sagst du oh Mensch sei Sünde,
mein Hund ist mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.
(Franz von Assisi)


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BeitragVerfasst: 10.03.2011, 20:52 
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From: Find-mich-Fix
To: Find-mich-Fix
Sent: Wednesday, March 09, 2011 3:51 PM
Subject: scheue Hunde und entlaufene Hunde


Ausdrücklich ist es erlaubt diese Mail zu verteilen, in Foren einzustellen usw. pp.


Bezüglich der entlaufenen Hunde und der scheuen Hunde und so.......

Es gibt da in Deutschland viele viele Tierschutzvereine, die sich alle den "Tierschutz" auf die Fahne schrieben
und dann gibt es die Tierschutzvereine, die sich zusätzlich noch "Hund" auf die Fahne schrieben.
Im Prinzip ist dagegen schier überhaupt nichts einzuwenden, wenn es denn tatsächlich so wäre, nämlich


das Tier - in diesem Fall Hund

Schutz - man eben diese schützt.


Dies beinhaltet das Wort so generell für mich. Hab ich dieser Tage schon mal irgendwo geschrieben.

Da gibt es Vereine, die vielleicht wirklich im besten Glauben die Hunde importieren und auf Pflegestellen setzen. Soweit so gut.

Leider sind da mitunter auch schon mal scheue Hunde bei. Scheu beinhaltet ja erstmal nur, dass diese Hunde zurückhaltend und vorsichtig, ggfs. ängstlich bis panisch sind - allem Neuen gegenüber. Scheu hat nicht zwingend etwas mit ihrem Verhältnis zum Menschen zu tun, dies kommt aber meist ja noch erschwerend oben drauf.

Nun gut, so ein scheuer Hund hat ja trotzdem seine Ansichten und Erfahrungen gemacht und wird er nun durch die Gegend geschaukelt, ist sein Weltbild arg zerstört und zerrüttelt. Nun kommt er auf die Pflegestelle und anstatt sich dort aufzuführen nach dem Motto: "Hey ihr, hier bin ich, was gibt's hier in der Wohnung, wer seit ihr usw.?" zieht er sich zurück und nähert man sich ihm sagt er ganz klar so auf seine hundische Art: "Knurr, Knurr, etwas tiefer KNURR, KNURR, noch etwas tiefer und grollender KNUUUUUR, KNUUUUUR". Da ja nun Mensch meint, er habe das Sagen so in seiner Wohnung, missachtet er die Kundgebung des Hundes und nähert sich so richtig "bauernmäßig", so frontal von vorne, von oben nach unten über den Hund beugend, so dass dem Hund nichts anderes bleibt, als nach vorne zu schnappen, da sich hinter ihm und seitlich von ihm nun mal Wände befinden und er so gar keine Rückzugs-/Fluchtmöglichkeit hat. (Manchmal wünschte ich mir, die Menschen die sich so benehmen, säßen mal selber in so einer Ecke!).

Nun sollte man annehmen, die Pflegestelle wäre so clever zu erkennen, dass Hund aus seiner Sicht alles richtig machte, aber nein, Pflegestelle geht davon aus, dass sie alles richtig machte und sagt zu den anderen Menschen: "Der Hund ist aggressiv - der muss sofort weg hier".

Nun, der Verein versucht einen neuen Platz zu finden, findet auch einen, Hund landet irgendwo - dort das gleiche Vorgehen - sowohl von Mensch als auch von Hund - und schon soll Hund wieder weitergehen. Nun landet Hund innerhalb von 7 Wochen auf der 3. Stelle in einem ihm fremden Gebiet - denn die Gerüche sind ja alle anders als das, was er bisher kannte - und auch dort, weil natürlich durch Transport, 2maliges Umsetzen usw.pp. ist er restlos verstört - schnappt er jetzt nicht nur in Richtung der Leute, sondern auch in Richtung der gerade anwesenden Hunden oder wie auch immer, angeblich biss er wohl die anderen Hunde!!!!!!

Ende der Geschichte und Mittelung: Hund wurde zurück ins Land gebracht und lebt nun angeblich in einem großen Hunderudel.

Anderes Ende der Geschichte: Hund wurde auf einen Stapelhof gebracht und landet dann irgendwann in der Beschlagnahmung.

Anderes Ende der Geschichte: Hund wird noch mal auf eine andere Pflegestelle gesetzt usw. pp.

Und morgen ist dann auch Weihnachten - denn wir alle kennen ja so Tierschutz auch seit Jahren und kennen auch alle Gute-Nacht-Geschichten.

Anderes Ende der Geschichte: Hund entlief - es wird unter den Tisch gekehrt.....

Anderes Ende der Geschichte: Hund wird aufgrund seiner Aggressivität eingeschläfert - wird ebenfalls unter den Tisch gekehrt.

Hallo Leute, versucht doch mal Euer viel gelobtes Gehirn einzuschalten und denkt bei den Hunden mal daran, wenn Ihr einen neuen Job beginnt, seit Ihr auch nicht direkt mit den Angestellten und der ganzen Firma vertraut, zumal wenn Ihr innerhalb von 7 Wochen die 3. nagelneue Stelle antreten würdet, weil die anderen Stellen nicht ein oder zwei Fehlerschen in der Anfangszeit von Euch akzeptieren konnten. Nun, das Vertrauen der Arbeitskollegen und der Firma, das müsst Ihr Euch arbeiten. Genauso müsst Ihr Euch das Vertrauen des Hundes erarbeiten, der Hund tut dies im Übrigen auch. Er studiert Euch 24 Stunden am Tag und kennt nach einem halben Tag mehr von Euch, als Ihr in 3 Monaten von Eurem Hund wisst - vergesst das nie.

Tija, tija, der Tierschutz und die Vereine, Pflegestellen und Endstellen

Dann gibt es ja so scheue Hunde die entlaufen tatsächlich. Man weiß zwar, dass der scheue Hund die letzten Monate so richtig Stress hatte, zig mal die Stellen wechselte, von einem Großrudel ins nächste Großrudel zog, irgendwann hier in der BRD ankam und ja, da staunt Ihr nur - er wurde direkt vermittelt und schwups, kaum war er da, war er auch schon weg. Er suchte das Weite, dieses hin- und hergesetzt werden, die ganze Fahrererei, wieder hin- und hersetzen, es war ihm zuviel, seine Grenze des zu Ertragenden war erreicht und er kann nur noch flüchten.

Man (Verein/Endstelle/Pflegestelle) schickt nen Hilferuf durch das Internet, bekommt Rückmails und pöbelt dann mal einfach die Leute an. Ja, ja, man "schrie" zwar um Hilfe, aber eigentlich möchte man diese Hilfe NUR auf eine ganz bestimmte Art und Weise, nämlich, dass die Helfenden ihre ganze Zeit opfern und man selber ruhig so in seinem Alltag weitermachen kann als sei nichts gewesen. Hakt man dann nach, ach ja, man kann ja so nette Emails schicken, ist nett und höflich und zwischen den Zeilen liest derjenige sehr genau was dran an der Sache und den Aktivitäten vor Ort ist und

irgendwann einmal verschwindet der Hund dann von der HP des entsprechenden Vereines, der oftmals noch nicht mal auf seiner HP eingestellt hatte, dass Hund entlaufen sei. Es kommt sogar noch besser, der Hund steht weiterhin zur Vermittlung. Bei Tasso wurde er dann doch schon als verlustig eingestellt - immerhin und ne große Anzeige in der Zeitung soll es auch gegeben haben. Nun da kann man sich ja jetzt ruhig zurücklehnen. Tasso ist informiert und wenn es keine Sichtungsmeldungen gibt, dann ist Hund eben selber schuld. Weshalb läuft er auch weg und weshalb versteckt der sich bloß? Der muss doch ne Leuchtrakete anzünden, damit man sehen kann wo er hockt. Kann nicht sein, dass man da Futterstellen ohne Ende anlegen muss und so.. nö ne, Hund weg, natürlich auch Schuld vom Hund, er hätte ja nicht weglaufen brauchen.

Da könnt ich echt die Wut kriegen über so viel Armut.

In diesem Sinne, vielleicht ändert sich ja doch mal was

Aber auch was Schönes, es gibt sogar Leute, die holen sich einen scheuen Hund, der Hund entläuft echt irrtümlich, unglückliche Umstände, die Leute setzen 4 Wochen ihre ganze Energie darin, den Hund wiederzufinden was auch funktioniert und dann bringen sie ihn erst mal ins Tierheim zurück und bauen eine Beziehung auf, damit es nicht noch einmal passiert. Nun fahren sie jeden Tag ins Tierheim lernen mit Hund und Hund lernt mit seinen Menschen und in ein paar Wochen zieht Hund erneut Zuhause ein. Sowas lässt mein Herz doch hüpfen.


© Maria Bader
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BeitragVerfasst: 02.07.2011, 13:12 
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Gesendet: Samstag, 2. Juli 2011 11:54
Betreff: Eine Hundeentgeschichte - genauso in Deutschland geschehen


Zum Wochenende habe ich Euch diesmal im Anhang eine Entlaufgeschichte aufgeschrieben.


Und bitte, wenn Euch schon der Hund entläuft, informiert die Gegend, macht sofort und unmittelbar Futterstellen die der Hund auch finden kann, die Hunde kommen fast immer in den Bereich des Entlaufortes zurück und dann sollten sie dort Fressbares finden.
Außer über Futter habt ihr so gut wie keine Chance einen scheuen Hund wieder einzufangen. Wenn ihr Glück habt, dann wird der Hund gesehen, wenn ihr Pech habt, ist der Hund so scheu aufgrund seiner Vorgeschichte, aufgrund der Geschehnisse beim Entlaufen, dass er gar nicht gesehen wird. Es ist zwar so, dass Hunde entsprechend ihrem Instinkt draußen überleben können, jedoch schaltet doch mal euer Gehirn ein: ein Hund, der nie darauf angewiesen war Beute zu machen, also erfolgreich zu jagen wird der dies sofort können oder wird er erst mal 100 Versuche machen müssen und dann beherrscht er nicht umgehend das Töten oder doch?
Warum lernen denn die Welpen von ihren Müttern das Jagen und das Töten? Und wie viel Futter wird der Hund benötigen um erfolgreich jagen zu können, wieviel Kalorien wird er auf der Suche nach Fressbarem verbrauchen? Ist diser Grundumsatz, den der Hund benötigt um draußen zu überleben mit einem Brötchen an der Schule, mit der Futterstelle von 100g gedeckt oder reicht das gerade aus, um den "Motor" in Gang zu halten, damit er weiter nach Fressbarem suchen kann?

Warum ist es so wichtig in der Prägungsphase, dass der Hund auf den Menschen sozialisiert wurde? Warum sagen wir, es ist ein schlechter Züchter, wenn der Hund in der Prägungsphase keinen oder wenigen Menschenkontakt hat?

Warum vergesst ihr das immer wenn es um menschenscheue Hunde geht? Warum vergesst ihr das bei Hunden die als Welpen oder Junghunde in Tötungen eingeliefert wurden? Was ist denn bei dem menschenscheuen Hund in der Prägungszeit passiert? Er hatte zu wenig guten Kontakt zum Menschen. Warum sollte also ein menschenscheuer Hund der entlief sich nunmehr einem Menschen anschließen?

Ich erwarte nun keine Flut von Antworten auf diese Fragen, sondern ihr sollt sie euch selber beantworten, damit ihr verstanden habt, was zu tun ist, wenn solch ein Hund entlief.

Hier ein Bild von einem scheuen Hund bei dem angeraten wurde, mit der Futterstelle zu warten, bis dass gesicherte Sichtungen erfolgten. Nun, der Hund wurde nie gesichtet, man hat also keine einzige Futterstelle eingerichtet. Als wir den Hund endlich fanden, konnte er noch nicht einmal mehr stehen, es hätte demzufolge nie eine Sichtung stattgefunden und der Hund wäre wie zahlreiche andere scheue Hunde die entliefen ebenfalls gestorben.


Bild


Auch wenn es psychischen und physischen Stress bedeutet, ihr müsst was tun wenn der Hund entlief.

LG Maria Bader
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BeitragVerfasst: 13.09.2011, 16:51 
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Hallo - diese mail bekam ich gerade - ich leite sie ohne Absender weiter
herzlichen dank an den absender aber!!!!!!
ganz klar ist dieses arme arme tier durch menschliche schuld mal wieder
überflüssig in todesangst in den tod geschickt!!!!!!
ob es bei der vermittlung war, der pflegestelle entwischt oder bei der
übergabe - es hätte vermieden werden können!!!!
und auch wenn es jedem zum halse raushängt: ich schicke jetzt wieder mal so
einige mails rund!!!!!
hilft dem hund auch leider mal wieder nicht - aber vielleicht nimmt es sich
endlich mal wenigstens einer hier zu herzen,
gibt es bei vermittlungen mit, gibt es pflegestellen.
lg
claudia

+++++++++++++++++++++++++

Gestern Abend bin ich um halb 10 heimgefahren. Plötzlich rannte etwas vor
mir. Ich wich aus, sah plötzlich Lichter eines entgegenkommenden Fahrzeuges,
wich wieder aus und konnte gerade so die Spur halten, mitten auf der
Fahrbahn einer Bundesstraße rannte ein kleiner weißer Hund. Die Bundesstraße
hat rechts und links Zäune!

Ich wendete um, mittlerweile fuhr ein Rollerfahrer hinter diesem armen Tier
her, er rannte um sein Leben. Es standen über 10 Autos an der Bundesstraße
im dunkeln,
und hatten den Warnblinker an. Menschen standen mitten auf der
Bundesstraße. Teilweise war es sau knapp mit heranfahrenden Autos! Es sah
aus wie im Chaos.

Und der Hund rannte um sein Leben, man muss dazusagen, die Bundesstraße ist
ein gezäumt, da gibt es kein Entrinnen. Nur wenn die Leitplanken kommen.
Keiner konnte ihn fangen, er rannte auf der Straße nicht im Graben!!
.....Hunde aus Spanien wenige Stunden in Deutschland!

Was tut ihr diesen Tieren an, wenn ihr Sie in Hände gibt die keine Ahnung
haben?
Warum hatte der Hunde nichts mehr an? Kein Geschirr?? Hatte er nur ein
Halsband an, aus dem er rausgeschlupft ist?
Sollten wir es nicht besser wissen? Für was gibt es Sicherheitsgeschirre?
Ist das zu teuer? Dann holt weniger und erhöht die Qualität!

Ich möchte dazu nur sagen: liebe Orga die das verzapft hat - schämt euch.
Ich habe die Kreatur gesehen, gehetzt von einem Auto, gehetzt von einem
Roller, ich selbst bin
fast frontal in ein anderes Auto gefahren - ist das Tierschutz -
stundenlanger Transport um dann von Autos im Dunkeln gejagt zu werden? Ich
musste die ganze Nacht heulen,
weil ich das noch NIE gesehen habe.

DAS IST KEIN TIERSCHUTZ!

und glaubt mir die Entschuldigen, wir haben usw... könnt ihr euch
schenken.Ich habe den armen Hunde in meinem Gedächtnis - ihr habt ihn in den
Tod geschickt!

Nichts destotrotz würde ich sofort suchen helfen, Plakate kleben, in
Facebook Freunde anschreiben usw um dem Tierchen das zu ersparen was es
heute Nacht erleben musste!
Ihr müsst euch nur melden.

--
Traurige und wütende Grüße
Monica

Entschuldigt die harten Worte aber wer es gesehen hat kann nicht anders
reagieren!

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Tierliebe Grüße
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BeitragVerfasst: 13.04.2013, 15:32 
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Die Tücken der Flexi-Leine...!!!


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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 11:17 
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From: "suchanek" astrid.suchanek@tierschutz-union.de
Date: Sat, 28 Sep 2013 20:22:47 +0200
Subject: wichtig! lesen !!! aus aktuellem und ständigem Anlass !!! genau lesen und allen neuen Tierhaltern schriftlich geben!!!!!

...weit verbreiten...allen neuen Besitzern schriftlich geben!!!!!!!!

...überall verteilen!!!!! Wir brauchen kein neues Elend!!!!!



Wo Hunde/Katzen neu aufgenommen werden, muß man sich die Tiere langsam an das völlig neue Leben gewöhnen lassen. Die Tiere kennen nichts, deshalb viel Zeit lassen, das neue Leben zu verstehen. Dazu gehört, daß man nicht mit lautem Organ durch die Gegend brüllt, Kinder kreischen und springen läßt. Das ist die beste Methode, so ein Tier kaputt zu machen. Kinderkrach und Kindergewimmel, Angrapschen usw., laute Geräusche, alles kennen diese Tiere nicht, sie schweben nur in Angst. Ruhe ist dringendst angesagt. Die Tiere kennen keine Sprache, gar nichts, sie wissen nicht, wie ihnen geschieht. Deshalb langsam an alles gewöhnen. Auf keinen Fall die ersten Wochen in die Stadt in Gewühl und Krach gehen.

So ein Tier braucht viel Zeit, bis es sich an das neue Haus, an die Leute, an alles ohne Angst gewöhnen kann. Es kennt ja auch kein einziges Wort. Es versteht rein gar nichts. Man kann erst in die laute Stadt gehen, wenn das Tier ohne jede Angst ist. Da gibt es Leute, die stehen mitten im Bahnhofskrach, der Hund sitzt daneben und schlottert vor Angst, aber diese Leute sind der festen Meinung: das Tier beruhigen kommt nicht infrage. Das macht das mit Absicht. Solchen Beschränkten gehört der Hund weggenommen, wenn man nur könnte.

Bitte alles folgende lesen und niemals etwas vergessen, dem Hund jede Gelegenheit zum Flüchten nehmen! Erst muß alles doppelt gesichert sein, ehe man eine Tür öffnet (z. B. Autotür). Wieviele Tiere sind in Panik weggerannt, wieviel neues Elend!



---------- Weitergeleitete Nachricht ----------
Von: weiss-reichenbach@t-online.de
Datum: 28. September 2013 19:56
Betreff: !!! aus aktuellem Anlass !!!


!!! aus aktuellem Anlass !!!

Ich, MAMES, mache mir große Sorgen: es dürfen jetzt viele Pelznasen Rumänien verlassen - viele Menschen wollen helfen, wollen retten, wer zu retten ist .... ich weiß, dass da auch Scheue und Angsthäschen dabei sind ... ( ich bin zwar HAR-HUND, aber spreche hier für alle - egal über welche Organisation sie ausreisen dürfen ... ) aus diesem Grund meine ganz besonders dringende Bitte:

!!! PASST GUT AUF UNS AUF !!! BITTE!!! Ich bin MAMES und durfte ausreisen - ausreisen in eine "neue Welt", in ein glückliches Hundeleben .... Leider passiert es immer wieder, dass die Reise in eine glückliche Zukunft zu einer Reise in den Tod wird .... deswegen meine - unser aller Bitte: !!! PASST GUT AUF UNS AUF !!! BITTE!!! ... wir waren eigenständige Straßenhunde - wir mussten uns unser Futter beschaffen - bei Gefahr sind wir geflohen ... auch vor Euch Menschen, meistens vor Männern - das war für uns überlebensnotwendig.

Diejenigen, die in der Station aufgewachsen sind kennen die Gefahren der Straße nicht - haben nie lernen müssen, sich selbst zu versorgen. Zwei gute Gründe - auf uns, die Eigenständigen und auf uns die Behüteten - besonders acht zu geben. Das ist noch nicht alles: wir haben eine lange, lange Reise hinter uns. Autofahren, in einer Box reisen - wir kannten das nicht. Wir kennen Euch Menschen nicht - Euch, die ihr unsere neue Familie seid.

Wir kennen Euer Haus nicht - manche von uns haben noch nie ein Haus von innen gesehen - Staubsauger, Fernseher ... ihr habt so viele Geräte, die wir nicht kennen, die laut sind - die uns Angst machen. Nicht alle von uns kennen Halsband, Brustgeschirr und Leine. Wir kennen nicht Eure Sprache ...... wir kennen nicht ...... Einige von uns steigen aus dem Auto, ziehen bei Euch ein und fühlen sich Zuhause - so, als ob sie schon immer da gewesen wären.

Andere von uns trauen sich nur langsam aus der Box heraus - bitte, bedrängt sie nicht, gebt ihnen Zeit ... Zeit, Geduld ... das sind die Zauberworte. Wir wissen ja nicht, dass es eine Reise in ein besseres Leben war... dass wir unser Zuhause gefunden haben, ein eigenes Körbchen, ein warmes Plätzchen ...... wir wissen nur, dass sich unsere kleine Welt komplett auf den Kopf gestellt hat ... wir müssen erst heraus finden, dass wir Euch vertrauen können .... dass wir bei Euch in Sicherheit sind - wir bitten Euch, helft uns dabei und passt gut auf uns auf .... nehmt uns an die Leine, sichert uns doppelt: am Halsband und am Brustgeschirr.

Dieses Geschirr hat im Gegensatz zu den üblichen Brustgeschirren - aus dem jeder Hund herausschlüpfen kann ( ja, auch wenn Ihr es nicht für möglich haltet - das schaffen wir ... ) einen zusätzlichen Bauchgurt. Nehmt zu Anfang keine Flexi- oder Schleppleinen. Ihr könnt uns auch zunächst zusätzlich an Eurem eigenen Körper sichern - falls Euch die Leine einmal aus der Hand fallen sollte ... Die ganz großen Angsthasen könnte man mit einem GPS-Gerät ausstatten - da wisst Ihr immer, wo sie sich gerade aufhalten ....! Bitte gurtet uns im Auto an - öffnet die Tür nie, ohne Euch zu vergewissern, dass Ihr uns auch wirklich an der Leine habt. Für Autofahrten ist eine Transportbox günstig - das kann für uns auch so etwas wie eine sichere Höhle sein.

Lasst keine Türen und Fenster offen stehen ... inspiziert Euren Gartenzaun - wir finden jedes Loch ... Bitte, versteht das nicht falsch, wir wollen ja nicht aus unserem neuen Heim weglaufen - aber durch Aufregung, Angst und Schreck kann es einfach passieren, dass wir auf die Flucht gehen ...

!!! PASST GUT AUF UNS AUF !!! BITTE!!!

... wir waren eigenständige Straßenhunde - wir mussten uns unser Futter beschaffen - bei Gefahr sind wir geflohen ... auch vor Euch Menschen, meistens vor Männern - das war für uns überlebensnotwendig. Diejenigen, die in der Station aufgewachsen sind kennen die Gefahren der Straße nicht - haben nie lernen müssen, sich selbst zu versorgen.
Zwei gute Gründe - auf uns, die Eigenständigen und auf uns die Behüteten - besonders acht zu geben.
Das ist noch nicht alles: wir haben eine lange, lange Reise hinter uns. Autofahren, in einer Box reisen - wir kannten das nicht. Wir kennen Euch Menschen nicht - Euch, die ihr unsere neue Familie seid. Wir kennen Euer Haus nicht - manche von uns haben noch nie ein Haus von innen gesehen - Staubsauger, Fernseher ... ihr habt so viele Geräte, die wir nicht kennen, die laut sind - die uns Angst machen. Nicht alle von uns kennen Halsband, Brustgeschirr und Leine. Wir kennen nicht Eure Sprache ...... wir kennen nichts...

... BITTE, PASST GUT AUF UNS AUF !!! Euer MAMES

HAR - Bukarest
Animal Welfare Organization
www.helpinganimalsromania.de
www.facebook.com/HAR.HELPING.ANIMALS.OF.ROMANIA
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BeitragVerfasst: 08.02.2015, 00:37 
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EIN SCHILD KANN LEBEN RETTEN !!!!!!!!!! Bild Bild

Und bei einer NK (wo ich voriges Jahr die VK gemacht habe - für einen anderen Verein)...eine total taffe Familie...fand ich dieses tolle Schild an der Haustür !!! Na, da kann ja nix schief gehen, oder ? Es sei denn, man ist Analphabet... :laughing6: Bild

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Von: TASSO-Newsletter
Datum: 1. September 2016 um 17:26
Betreff: Der richtige Umgang mit einem ängstlichen Hund

TASSO-Newsletter

Zwischen Vorsicht und Vertrauen: Der richtige Umgang mit einem ängstlichen Hund

Es ist schnell passiert, der Hund erschreckt sich, reißt sich von der Leine los, verschwindet im Wald oder taucht mitten in der Stadt im dichten Verkehrsgetümmel unter. Wir bei TASSO haben täglich mit solchen Fällen zu tun. Wenn ein Hund in Panik gerät, kann das gefährlich werden. Für ihn, aber auch für Menschen. Weglaufen ist nur eine mögliche Reaktion auf Angst. Einige Tiere frieren ein, sind unfähig sich zu bewegen und reagieren nicht auf Ansprache. Und wieder andere schnappen in ihrer Verzweiflung zu – Sogenannte Angsthunde sind für ihre Besitzer eine große Herausforderung.

„Doch nicht jeder unsichere Hund ist auch gleich ein Angsthund“, klärt Alexandra Grunow vom K-9 Suchhundezentrum auf. Gerade Hunde, die aus dem Tierschutz adoptiert werden, seien in der Anfangszeit häufig unsicher. Aber sie müssen nicht zu Angsthunden werden. Die Stellschrauben für das weitere Leben können in der Anfangszeit gerichtet werden. Dabei ist es wichtig, dem Hund viel Zeit zu geben, damit er Vertrauen fassen kann. „Bedrängen Sie Ihr Tier nicht, und erwarten Sie nicht zu viel von ihm“, rät Alexandra Grunow. „Und nehmen Sie es nicht persönlich, wenn der Hund auch Ihnen gegenüber anfangs vorsichtig ist. Denken Sie nicht, dass er Sie nicht mag.“ Diese Zeit kann auch mal einige Wochen oder sogar einige Monate in Anspruch nehmen. Das hängt natürlich individuell vom Tier und seinem Halter ab.

Die Sicherheit geht immer vor

Besonders in dieser Zeit ist es wichtig, verstärkt für die Sicherheit des Tieres zu sorgen. Der Halter sollte seinem Hund das Gefühl vermitteln, dass ihm nichts passieren kann, wenn er bei ihm ist. Dazu gehört es auch, dafür zu sorgen, dass er beim Gassi gehen nicht entwischen kann. „Viele Halter glauben schon nach kurzer Zeit, dass sie ihr Tier kennen und immer wissen, wie es reagiert. Das ist aber häufig nicht so, schließlich gibt unzählige Situationen, in die Hund und Halter geraten können“, weiß Alexandra Grunow, die in ihrem Job fast täglich nach Hunden suchen muss, die vor Schreck weggelaufen sind.

Daher empfiehlt die Expertin besonders sicheres Equipment für die Anfangszeit mit einem neuen tierischen Mitbewohner. Dazu gehören ein Sicherheitsgeschirr mit zwei Bauchguten und/oder ein sogenanntes Zugstopp-Halsband. Wichtig ist, dass dieses Halsband nicht zu dick ist, denn sonst ist es möglich, dass der Hund sich befreien kann. „Er darf auf keinen Fall jemals das zweifelhafte ‚Erfolgserlebnis‘ haben, aus dem Halsband oder aus dem Geschirr zu entkommen. Das wird er sonst immer wieder versuchen, und dann bietet ihm das Halsband auch nicht mehr das Gefühl, sicher zu sein“, erklärt Alexandra Grunow die Hintergründe dieser doppelten Sicherung. Auch die Leine selbst sollte noch einmal zusätzlich eingehängt werden. Am besten in einem Karabiner an einem Jogginggurt oder in einer weiteren Umhängeleine. Auch Schleppleinen sollten unbedingt noch extra gesichert werden.

Zuhause empfiehlt Alexandra Grunow eine Sicherheitsschleuse zwischen Haustür und Wohnung, so dass der Hund auch hier nicht zufällig ausreißen kann. Denn das kann schnell ein schlimmes Ende nehmen, weiß die Expertin aus zahlreichen traurigen Einsätzen.

Wenn die Halter merken, dass ihr Tier über die anfängliche Vorsichtig hinaus besonders unsicher ist, rät Alexandra Grunow, einen Experten hinzuziehen. „Es reicht manchmal auch eine Stunde mit einem Hundetrainer. Der kann einem dann aber sagen, wie man am besten mit dem Tier trainieren kann“, erklärt sie. Denn Training muss in so einem Fall sein. Und das kann sich auch lohnen. „Wenn ein ängstlicher Hund eines Tages seinen Kopf in die eigene Hand legt und Zuneigung zeigt, ist das wirklich ein Wahnsinnsgefühl“, versichert Alexandra Grunow. Und mit genug Zeit und dem richtigen Training steht dann einer gemeinsamen glücklichen Zeit nichts im Wege.

TASSO rät: Nehmen Sie sich Zeit für Ihr unsicheres Tier, und sorgen Sie stets für seine Sicherheit. Verlangen Sie nicht zu viel von Ihrem Hund, und werden Sie nicht ungeduldig. Fragen Sie einen Experten um Rat, wenn Sie Hilfe brauchen.



© Copyright TASSO e.V.

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Tierliebe Grüße
Cordula Lützenkirchen und die 4-beinige Rasselbande :0))

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