gestern hatte ichmal wieder einen Einsatz mit einem Greifvogel (Bussard), der sich in einem Stacheldraht verfangen hatte
Im Bergischen und Umgebung gibt es lediglich nur eine Greifvogel-Station, die in solchen Fällen helfen kann.
Herr Dirk Sindhu, der das mit ein paar Männekes betreibt, ist sehr nett und hilfsbereit! Macht alles ehrenamtlich...
Und natürlich zahlt er auch fast alles alleine (außer er bekommt Spenden).
Wie er mir mitteilte kostet ihn ein Greifvogel allein an Futter im Monat ca. 80 Euro - im Monat 400-500 Euro
Hier ist übrigens die Rettungaktion des Bussard, der sich im Stacheldraht in Kürten-Dörnchen (wie sarkastisch) verfangen hatte. Ein Rennradfahrer hat den armen Vogel zum Glück gesehen und uns angerufen.
Auf dem Tisch ist er bereits bei Herrn Sindhu, der ihm den Draht aus dem Flügel entfernt hat.
Leider ist noch nicht klar, ob der Bussard überleben wird, weil er sich nerven verletzt hat und auch eine Sehne. Das bedeutet, dass er erst einmal 1 Woche in der Klinik bleiben muss und dann alle drei Tage Reha braucht...weil es ein Wildtier ist, natürlich immer unter Vollnarkose
Ich drücke ihm feste die Daumen, dass er es packt und dann wieder in die Freiheit entlassen werden kann...denn dafür sorgt Herr Sindhu immer!
Auch bei sehr jungen Tieren - die werden auch wieder ausgewildert!!!
Schnauzenliebe Grüße
Doreen
Wundern muss ich mich sehr, dass Hunde die Menschen so lieben; denn ein erbärmlicher Schuft gegen den Hund ist der Mensch.
Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
Wenn du einen verhungerten Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.